- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Femte Bandet. Ny följd. Första Bandet. 1889 /
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(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Häfte 1 - Vígslóði (K. Maurer)

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technischen Bedeutungen des Wortes wurde dasselbe aber
auch schon frühzeitig metaphorisch gebraucht, worauf das
Glossar zur Njála, sowie die Wörterbücher von Möbius, Eiríkr
Jónsson, Guđbrandr Vigfússon und Joh. Fritzner bereits
aufmerksam gemacht haben; ”mun annarsstađar meira slóđa
draga enn hér”, meint der alte Njáll, von den üblen
Anzettelungen der Hallgerđr sprechend [1], und ähnlich sagt der alte
Úfeigr von dem gegen seinen Sohn Oddr angelegten
Processe [2]: ”meira slóđa mun draga, at því er ek hygg”, wobei
natürlich Beide die schweren Folgen im Auge haben, welche
diese oder jene Thatsache ihrer Meinung nach mit sich
bringen werde. Von hier aus würde man für die Zusammensetzung
Vígslóði zu der Bedeutung ”Folgen des Kampfes”
gelangen, welche als Überschrift des entsprechenden Abschnittes
unserer Rechtsbücher sehr wohl passt, und auch in der That
schon von Þórđr Sveinbjörnsson (”homicidii sequelæ”), Möbius
(alternativ mit der unten noch zu besprechenden anderen
Erklärung) und V. Finsen (”hvad Manddrab trækker efter
sig, har i Fölge med sig”, ”Fölgerne af Manddrab”)
aufgestellt worden ist. Minder annehmbar scheint mir dagegen,
wenn Bussæus, allerdings auch an den Begriff des
Nachschleppens anknüpfend, die Bezeichnung nur auf die
vielfachen Todtschläge beziehen will, welche ein erster Kampf
nach sich zu ziehen pflege, oder auf die Weitläufigkeit der
Darstellung in dem betreffenden Abschnitte; die erstere
Deutung ist zu eng, da, wie Vilh. Finsen richtig hervorhebt,
neben der Blutrache und Fehde auch die Klagestellung und
Strafe zu den Folgen der Kämpfe gehört, welche in dem
Abschnitte behandelt werden, die zweite Deutung aber ist
vollends unzulässig, da weder besondere Weitschweifigkeit
unseren Abschnitt auszeichnet, noch das Wort slóði auf diese
hinweisen könnte. Wenn aber der Verfasser sich für diese


[1] Njála 36/142.
[2] Bandamanna s. S. 21 (ed. Haldórr Friđriksson; in
Cederschiöld’s Ausgabe, S. 9, fehlen die Worte).

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