- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Åttonde Bandet. Ny följd. Fjärde Bandet. 1892 /
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(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - II. Der kampf auf Sámsey

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war. Dass Angantýr in Ǫ. O. s. (s. 100) erzählt, er sei in
Flæmingjaland geboren, ist eine leere behauptung, welche
durch nichts gestützt wird. Einen anknüpfungspunkt der
sage vom kampfe auf Sámsey an Ǫrvar-Oddr habe ich schon
früher (einl. s. XXXVIII) in dem namen Hjálmarr angewiesen;
wahrscheinlich verdankt Þórđr Stafngláma seine existenz
nur der fiction, dass Hjálmarr dieselbe person als Ketils
genosse Hjálmr sei, der einen freund hatte, welcher
Stafnglamr hiess; dass ein landläufiges motiv verwandt wurde,
um die verbindung herzustellen, ist dort gleichfalls bemerkt
worden. Ein zweites bindeglied kan der hólmgangr, von dem
die Gríms saga lođinkinna erzählt (Fas. II, 154), gewesen
sein, wenn dieser nicht ganz dem kampf auf Sámsey
nachgebildet ist (vgl. oben s. 101, anm. l).

Die Ursache der contamination Ǫrvar-Odds mit dem
beiden von Sámsey darf man nicht in einer verwechslung
Odds mit Starkađr suchen, von dem gleichfalls bei Saxo (I,
291-294) berichtet wird, dass er Angantýr und dessen
brüder erschlagen habe. Denn in derselben überlieferung,
in der die Arngrímssöhne in Hálogaland localisiert sind, was
doch für die geschichte der Ǫ. O. s. nicht ohne bedeutung
sein kann, spielt Starkađr eine ganz andere rolle; er ist nicht
der töter der Arngrímssöhne sondern ihr urgrossvater [1]. Die
genealogische verbindung Starkađs mit dem Arngrímshause
hat die entwicklung der sage von Angantýr und Hjálmarr
stark beeinflusst. Wenigstens vermag ich in dem, was Herv.
s. und Gautreks s. über Starkađr mitteilen, nur eine ältere
form der sage von Angantýr zu sehen, und zwar in der
weise, dass dort noch als verschiedene ereignisse erzählt wird,
was hier zu éiner geschichte geworden ist. Nach Herv. s.
(Norr. skr. s. 204) raubt der riesensohn Hergrímr Hálftrǫll


[1] Dass dieser Starkađr ursprünglich nicht derselbe war wie der, welcher
als töter Angantýs genannt wird, lasse ich vorläufig unberücksichtigt; ich
komme darauf zurück.

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