- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Åttonde Bandet. Ny följd. Fjärde Bandet. 1892 /
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(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - II. Der kampf auf Sámsey

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weiss von Hergrímr und Ǫgn Álfasprengi nichts, obgleich
in der oben besprochenen Strophe Starkađr ”Hergrímsbani
heisst; dagegen teilt Gautr. s. mit, was Herv. s. nur erraten
lässt, dass könig Álfr, Alfhilds vater, Þórr bat, ihm seine
tochter wiederzugewinnen. In beiden saga’s wird die tötung
Starkađs als rache für den raub der Álfhild dargestellt;
Þórr aber, der rächer der beleidigten frau, ist zugleich
Starkađs nebenbuhler [1]. Hier, wie in der sage von Hergrímr
und Ǫgn, findet sich das motiv der rivalität, aber mit dem
unterschiede, dass Starkađr dort siegt, hier erschlagen wird [2].
Aus diesen zwei abenteuern Starkađs konnte sich leicht eine
zusammenhängende erzählung bilden, wenn man die beiden
frauen, um welche Starkađr gekämpft, Ǫgn und Álfhild, als
éine person auffasste. Die verwechslung lag nahe. Dadurch
aber musste sich das gegenseitige verhältniss der auftretenden
personen einigermassen anders gestalten. Wenn Hergrímr
Starkađs nebenbuhler war, konnte nicht zugleich Þórr dafür
gelten [3]; dieser konnte leicht zu einem freunde Hergríms
werden, indem Starkađs tötung nicht nur als rache für die
Ǫgn-Álfhild zugefügte schmach, sondern auch für Hergríms
tod aufgefasst wurde. Ob die Starkađssage sich je bis zu






[1] Gautreks s. (Fas. III, 32): Álfhildr, móđir fǫđur Starkađs, kaus fǫđur
at syni sínum hundvísan jǫtun, heldr enn Ásaþór.

[2] Im grunde sind beide erzählungen nur variationen einer und derselben,
in der Starkađr die rolle wechselt.
[3] Merkwürdigerweise ist Þórs nebenbuhlerschaft schon in Herv. s. vergessen,
auch Gautr. s. erwähnt sie nicht mehr als die Ursache des kampfes;
nur aus einer bemerkung in der geschichte des jüngeren Starkađs erfahren
wir das ursprüngliche verhältniss. Anders erklärt Uhland (a. a. o. s. 109)
das fehlen dieses motivs im anfange der Gautreks saga: ”Dass nach
Gautrekssaga, Thôr darum gezürnt habe, weil er einst von Álfhild dem Jǫtun
nachgesetzt worden, erscheint als willkürliche vermuthung.” Wenn diese
auffassung richtig ist, wird die verschmelzung der beiden entführungssagen
noch leichter.

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