- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Nionde Bandet. Ny följd. Femte Bandet. 1893 /
307

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Noch einmal Orvar-Odds saga und Magus saga (R. C. Boer)

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has been proofread at least once. (diff) (history)
Denna sida har korrekturlästs minst en gång. (skillnad) (historik)

selbst dadurch, dass er andere stellen citiert, wo Oddr den
beinamen inn Víðfǫrli trägt, dass diese einwendung
bedeutungslos ist. Wichtiger erscheint die einwendung (s. 28—29),
dass der beiname inn Víðfǫrli von dem heroisch-mythischen
namen: Víðfǫrull zu unterscheiden ist; der erste sei ein
charakterisierendes attribut, wie das z. b. auch Herbrandr in der
Þiđreks s. beigelegt wird, der andere gehe auf den
Óđinsmythus zurück. Die frage ist aber hier nicht, wie die namen
inn Víðfǫrli und Víðfǫrull an und für sich, sondern wie ihre
anwendung auf Ǫrvar-Oddr zu erklären sei. Es fragt sich,
ob es wahrscheinlich ist, wenn Oddr einerseits an verschiedenen
stellen in der altnordischen litteratur Oddr enn Víðfǫrli
genannt wird, während er in der besten redaction der
Ǫ. O. s. sich selbst Víðfǫrull nennt, dass zwischen diesen
beiden tatsachen gar kein Zusammenhang existieren sollte. Mir
ist das unwahrscheinlich, so lange nicht andere tatsachen
zwingend dafür reden. Natürlicher ist die annahme, dass
der name Víðfǫrull, den Oddr an Herrauđs hofe trug, später
veranlasste, dass man ihm den beinamen inn Víðfǫrli, der
zudem zu seinem umherschweifenden leben richtig passte,
beilegte [1].

Schliesslich bespreche ich noch ein paar stellen, denen
für unsere frage eine geringere bedeutung beizulegen ist.
Magus ist s. 2731 hvítr fyrir hærum. Ebenso Jólfr, s. 128; in
S grár fyrir hæru. Allerdings begegnet die formel öfter. Doch
dürfte die übereinstimmung zwischen Mag. s. und z der Ǫ. O. s.



[1] Ich halte also daran fest, dass, wenn man in dein namen
Víðfǫrull eine reminiscenz an den Óđinsmythus suchen will, dieser auf Oddr, nicht
auf Magus angewendet wurde. Damit ist gar nicht gesagt, dass Magus
erlebnisse nicht eine gewisse ähnlichkeit darbieten können mit etwas, was auch
von Óđinn erzählt wird - eine frage, über welche es in diesem zusammenhang
völlig überflüssig ist zu disputieren; - an den namen Víðfǫrull aber
knüpft sich doch zuerst die erinnerung an Óđins reisen, nicht daran, dass er
könige aufhetzt. - Übrigens benutze ich die gelegenheit, um einen druckfehler
zu berichtigen, der Cederschiöld Schwierigkeiten bereitet hat. Arkiv
VIII. 255 citierte ich Forns, suđrl. III, anm. 3; es soll heissen CIII, anm. 3.

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sun Sep 26 00:08:45 2021 (aronsson) (diff) (history) (download) << Previous Next >>
http://runeberg.org/anf/1893/0313.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free