- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Tolfte Bandet. Ny följd. Åttonde Bandet. 1896 /
209

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Detter: Anmälan. 209

haben sollen, ursprünglich ein norwegischer König in den norw.
Upplpnd war, und erst durch eine Verwechslung der Uppland mit
dem schwed. Uppland zu einem schwedischen König gemacht wurde,
auf den man dann auch die norw. Sage vom Hundkönig Saurr
übertrug.

Der dritte Fürst des Bragi war nach dem Skáldatal Bjørn
at Haugi. Dieser ist sicher eine historische Person, nämlich
identisch mit dem König Bern, welchen Ansgar um 830 in Schweden
traf, aber ror die Echtheit der Bagnarsdrápa kann das noch nichts
beweisen. B. zeigt auch hier, wie wenig verlässlich die isl.
Tradition ist: nach der Hervarars. ist Bjprn at Haugi der Urenkel des
Ragnarr lodbrok, so dass also Bragi sich am Hofe Ragnars und
seines Urenkels aufgehalten haben müsste.

Man hat wol mit Recht in der SnE. I, 338 angeführten
Halbstrophe eine Anspielung auf die Hofudlausn gefunden, welche Bragi
nach der Egilssaga bei König BJQrn gedichtet haben soll:

eld of þák af jpfri
pina békks vict drykkju;
Þ<*& SWf finnis fjolla
med fyllt mér stillir.
K. Gíslason, Udvalg S. XXV und ihm folgend Bugge S. 50
con-struieren: of pak at jpfri bekks dd (Gold) vid fjälla Qlna drykkju
(Qlna gen. von Qlni •» Qlnir Sohn Odins; fjolla Qlna, des Riesen
drykkja — Gedicht); pat gaf stillir mér vid fjprnis (Besserung von
Gunnar Pálsson) fylli (Füllung des Helmes, d. i. Kopf). Aber
diese Deutung scheint mir kaum möglich zu sein, denn nach Qlna
vangr, plna fold = mare, eldructr pina foldar, støkkvir plna skeids
elda =- vir zu schliessen, muss eldr plna bekks eine Gold-Kenning
sein. Ich schlage deshalb vor: of pák atjpfri eld plna bekks (Gold)
viff drykkju (beim Gelage); pat gaf stillir tnér vid fylli fjprnis
fjolla (fjprnis fjpll = fjprnis land, stallr Kopf, vgl. hauks fjpll
manus; fylli f. f. = hpfualausn, sowie die otrsgjpld eine otrs fylli
sind, vgl. die Füllung der Ochsenhaut mit Mehl im
Brandkrossa-þáttr; über andere Zeugnisse ror Bussen und Werthbemessungen
durch Füllung mit Gold, oder Weizen s. Grimm RA 2, 670 ff. *)

Was sonst von Bragi berichtet wird, seine Begegnung mit
der trollkona, der er SnE. I 466 mit einer Strophe antwortet, oder
sein Auftreten in der Halle des Königs Hjprr, wo er in einer

M dem fylli f. f. — hpfuälausn vergleicht sich bólstrverð maka —
ver S bolstrmaka Annbj. 6:

fo bólstrverS

of bera þorðák

maka hœinas

markar drotni
B. handelt über die Strophe S. 126 Anm. Ich halte an der Eeilsson’schen
Erklärung von verd bolstrmaka — hpfuälausn fest, und fosse arótni hæings
markar — drótni (Norét)humralandz (humra land — humra fjpll, brautir
mare). V. 4 ist úrgu hjarli gleichfalls — (NorS)humralandi.

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