- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Fjortonde Bandet. Ny följd. Tionde Bandet. 1898 /
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(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Beiträge zur runenlehre (Theodor von Grienberger) - 1. Die nordischen namenreihen

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v. Grienberger: Zur runenlehre.

stammen aus dem 1391 zusammengeschriebenen Book of
Ballymote, Bibliothek der kön. Irischen Acad. zu Dublin
und sind bei Stephens The Runic monuments III 11 nach
Atkinson, On Ogham alphabets veröffentlicht.

Das eine mit den worten og loélánaé an fol)
eingeleitete besteht aus zwei zeilen, von denen die erste das
nordische fuþark f bis ^, vier weitere ergänzende runen und
die lautwerte in lateinischen buchstaben enthält. Dabei ist
unter den runen das i übergangen, so dass nur 15 zeichen
im fuþark stehen, nicht aber unter den lautwerten, wo es
sich an seinem richtigen platze findet. In der zweiten zeile
stehen in besonderer linearer einfassung links die
runen-namen, rechts unter einem striche 14 zeichen eines zweiten
fuþarks, in dem die /á- und tew-rune fehlen, die erste aber
wenigstens durch den namen Fea vertreten ist. Darüber
steht gallos2) und rechts am ende der zeile die worte
än-annaFfofa*), welche vermutlich auf die in der zweiten zeile
links stehenden runennamen hinweisen. Diese namen ergeben
mit den laut werten der ersten zeile combiniert folgende reihe:

Fea, F. ar, a (rune fl). durf, t (rune þ). of, o.

raid, r. caun, c. ha$al, h. nam, w. ifar, i, a

(rune nur \). fol, f diur, d (rune "[). b$m, b. •

man, m. läpn, I. eir, e (rune J^).

Daran ist augenscheinlich einiges richtig zu stellen. Fea
und ar, a sind lesefehler für feu, ur, u. Der Schreiber der
copie hat aber in allen 3 fallen deutliche a geschrieben, die
sich von seinen übrigen a nicht im mindesten unterscheiden
und mit seinen u in durf u. s. w. durchaus nicht
verwechselt werden können, so dass man sofort sieht, er habe kei-

’) ogam lochlannach ann so ’the Scandinavian ogham here1; die
be-wohner der norwegischen küste und an der Ostsee hiessen Lochlandach d. i.
seeländer’. Stephens III 10 nach Atkinson.

’) Gall ogam ’fremdes Ogham1. Gall ursprünglich Gäle bedeutete
später jeden ausländer. Stephens a. a. o.

•) s. die folgende aufzeiohnung.

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