- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Fjortonde Bandet. Ny följd. Tionde Bandet. 1898 /
113

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Beiträge zur runenlehre (Theodor von Grienberger) - 1. Die nordischen namenreihen

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v. Grienberger: Zur runenlehre.

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Abecedarium Nordm. rune ^, name yr, lautwert. . .
Island, runenreim „ J, „yr, v

Snorra Edda II „ £, „ yr, „

Nun ist J nichts anders als die symmetrisch ergänzte
form der ags. éoh- oder ?A-rune \, und es ist klar, da der
name jfr wieder nichts anders als eben éA, éoh germ. *ihwaz
ist, dass die relation \\ yr die ursprüngliche ist und dass
die relation J^: yr, wie sie im zweiten fuþark des cod. Cott.
vorliegt, eine secundäre sein muss. Aus den irischen
auf-zeichnungen und dem 1 fuþark des cod. Cott. aber ergibt
sich eine zweite ursprüngliche relation, das ist die von J^:
eir und wir finden hier einen neuen bisher noch nicht
gewürdigten runeimamen, der mit an. eir n. ’kobber’, isl. eir
m. ’brass’ ags. a/r ’aes’ (northumbrisch auch name der Æ-rune)
got. aiz sich deckt. Und in diesem namen got aiz, den ich
Beiträge z. gesch. d. deutsch, spr. 21, 220 als gotischen
buch-stabennamen für. z ezec, d. L *aizik nachzuweisen suchte,
haben wir den Schlüssel für die beiden lautwerte des J^
(Wimmer Die runenschr. 245 ff.) den gewöhnlicheren älteren
und ursprünglicheren z, r nach dem auslaute, den selteneren
und jüngeren e oder æ nach dem anlaute. Dieser name
also und nicht *elgr} wie Wimmer construierte, ist wol der
eigentliche name des ^, z im germanischen fuþark. Das
princip der symmetrischen ergänzung im spiegelbilde, nach
welchem $ aus \ entstanden ist, spielt bei den german,
ru-nenzeichen eine nicht unbedeutende rolle. So ist das ^ des
Themseschwertes eine ergänzung im horizontalen, das [^ der
spange von Charnay eine solche im verticalen bilde aus altem f.
Ebenso das z (s. u. 3) derselben spange und die nord. rune
a (s. u. 4) Bugge Norges Indskrifter 70 ff. eine symmetrische
Stilisierung im horizontalen bilde aus Y beziehungsweise ’^.
Das führt mich darauf zur ableitung der runenzeichen
einiges zu bemerken.

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