- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Fjortonde Bandet. Ny följd. Tionde Bandet. 1898 /
117

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Like | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Beiträge zur runenlehre (Theodor von Grienberger) - 2. Zur ableitung der runen

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

v. Grienberger: Zur ranenlehre.

117

geeckt (s. u. 8 u. 9). Davon ist das zeichen der ingrune
principiell wol geschieden.

Seine älteste gestalt ist die des bracteaten von Vadstena,
wo es als auf eine ecke gestellte geschlossene raute <£> erscheint.
Ebenso auf dem stein von Opedal, Hardanger, im namen
Birgingu £1^X0X11 (linksl.) w<> sich indessen schon kleine
Strichansätze an den in verticaler richtung stehenden ecken
bemerkbar machen. Werden diese Strichansätze verlängert,
so ergibt sich das ing-zeichen des Themsemessers und der ags.
fuþarke (s. u. 10)- Wird die geschlossene raute ohne
strich-an8ätze in der verticalen geöffnet, so ergibt sich die
modification des hobeis von Vi <^, zweimal Stephens 309; wird sie in
der horizontalen geöffnet, so entsteht die form des goldenen hornes
von Gallehus (s. u. 11) Stephens 324. Bis zu diesem punete der
entwicklung ist die typische differenz der beiden zeichen
allerdings zweifellos. Aber die horizontal geöffnete raute mit
zugleich schiefwinklig verschobener diagonale kann gelegentlich
abgerundet werden, wie auf dem steine von Tanum in dem
per-sonennamen prawingan (linksl.) Stephens 197, wo zugleich die
th, r und w-rune rundbogige statt der gewöhnlichen
geradlinigen formen zeigen, und somit eine form erzielt, die von
der alten j-rune sich nur durch die horizontale statt der
verticalen lagerung der hauptaxe, in der äusseren erscheinung
aber gar nicht mehr unterscheidet. Nehmen wir nun an, es
beträfe diese rundung der raute die vertical geöffnete form,
so gelangen wir genau zu jenem zeichen, das man bis auf
Bugge für ng wirklich gehalten hat. Da es nun auch
denkbar wäre, dass die runde form der^-rune <) gelegentlich nicht
durch U], sondern durch (^ gradlinig hätte ausgedrückt werden
können, so treffen die beiden zeichen theoretisch auf zweifache
weise zusammen und das schwanken des urtheiles, welcher
wert in jedem einzelnen falle anzusetzen sei, wird uns
hinreichend begreiflich. So ist es augenscheinlich controvers, ob
man das zeichen des steines von Krogsta (s. u. 12), Stephens 184

ABKIV KÖH NOftMSK PILOl.001 XIV, NT FÖLJD X. 9

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Tue Nov 12 12:01:53 2019 (aronsson) (download) << Previous Next >>
http://runeberg.org/anf/1898/0125.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free