- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Fjortonde Bandet. Ny följd. Tionde Bandet. 1898 /
118

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Beiträge zur runenlehre (Theodor von Grienberger) - 2. Zur ableitung der runen

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118 v. Grienberger: Zur runenlehre.

in linksläufiger zeile als verschobene raute, oder als
verschobene eckige Umsetzung eines $ betrachten soll.

Bugge, welcher in Norges Indskrifter med de ældre
runer sich mit dem steine beschäftigte, las ng und erklärte
seine transscription mwse eingn se ainax als JMusi söhn des
E(h)inga der einzige’.

Für die ableitung der germ. iwø-rune, als deren älteste
gestalt ich schon wegen der notwendigkeit, dass die ags. form
und die des goldenen hornes (s. u. 10 u. 11) in irgend einer
idealform vereinigt werden müssen, die raute construieren müste,
auch wenn sie nicht thatsächlich vorkäme, kommt ohne
zweifei, da ich an die zusammenrückungshypothese Wimmers,
Die runenschrift 115 aus zwei <( -runen nicht glaube, das
im runenalphabet noch ausständige lateinische Q in betracht,
welches durch gerade ausgedrückt die form <£> ergeben muste
(ganz ähnlich auch das altlat. zeichen für Q 2 mal bei
Rit-schel Priscae latinitatis monumenta); gerne aber stimme ich
der meinung Wimmers 116 bei, dass runisch "£, o seine
unteren abstriche dem bedürfnis, genügender Scheidung des
Zeichens von <3> verdanke.

Eine möglichkeit auch lautlicher Vermittlung der
zeichen-vertretung germ. ng durch lat. q, glaube ich in lateinischen
Verbindungen auf -inquus, longinquus, propinquus, relinquere
u. a. nachweisen zu können, obwol es zweifellos ist, dass
wir einer solchen annähme nicht mit notwendigkeit bedürfen.

Auch bei der germanischen rune ^ glaube ich nicht
an die von Wimmer 109 vertretene ansieht, dass das zeichen
aus zwei í-runen zusammengerückt sei.

Wimmer hat ja wol gewiss recht, wenn er die besondere
form der #-rune auf dem speerblatte von Kowel im namen
Tilarifrs: [] als eine gelegentliche modification des ^
auf-fasst, die aus diesem sich ergibt, wenn statt der
diagonalen horizontale verbindungsstriche gezogen werden und
die parallele der gelegentlichen |""| auf der Thorsbjœrger

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