- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Fjortonde Bandet. Ny följd. Tionde Bandet. 1898 /
385

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Anmälan: The tale of Thrond of Gate, commonly called Fœreyinga saga (R. C. Boer) - Anmälan: W. Streitberg, Urgermanische grammatik (C. C. Uhlenbeck)

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Uhlenbeck: Anmälan.

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nicht im handamdrehen urteilt. Dass eine, wie der technische
ausdruck ist, "im volksmunde lebende" tradition in #einer
schriftlichen quelle, wo etwas ganz anderes steht, ihren grund haben
kann, davon liefert gerade unsere saga und die ballade wieder
einen beweis. Die ballade lässt Sigmundr auf der reise nach den
Færeyjar vom priester Þangbrandr begleitet werden. Darüber
bemerkt herr Y. P.: This is possibly true, but we have no
confirmatory evidence. Es ist aber durchaus evident, nicht nur dass das
unhistorisch ist, sondern auch, dass die saga die quelle des
be-richtes ist. Denn in beiden versionen der Olafs saera sendet Óláfr
Tryggvason unmittelbar vor Sigmunds bekehrung den priester
Þangbrandr nach Island. Darauf reist Sigmundr nach den Færeyjar.
Der dichter der ballade combinierte diese beiden berichte, und
Hess die beiden missionäre die reise zusammen antreten.

Wir sind am ende. Wenn unser urteil über die neue
publication nicht in jeder hinsieht günstig lauten konnte, so wollen
wir doch die Vorzüge einer gewissenhaften Übersetzung nicht
übersehen. Es ist nun einmal ein leicht zu erklärendes factum,
dass der kritiker oft hauptsächlich das betont, was ihm verfehlt
zu sein scheint. Aber in dem vorliegenden falle ist fur die
beto-nung der fehler noch ein besonderer grund vorhanden. Die
Vorzüge dieses buch es sind in dem populären teil gelegen, und dieser
muss zunächst von den Engländern gewürdigt werden. Ob sich
das buch leicht lesen lässt, entscheide ich nicht; ich kann nur die
bis auf einzelheiten getreue widergabe des inhaltes loben. Aber
für die leser des Arkivs hat diese seite von herr York Powels
arbeit eine geringere bedeutung, fur sie kommt in erster linie der
wissenschaftliche wert des buches in betracht. Wenn der Verfasser,
falls er es wieder unternehmen sollte, einen altnordischen text zu
bearbeiten, sich entschliessen könnte, entweder nur sichere
resul-tate zu geben, oder eine einzige frage gründlich zu untersuchen,
so würde er sich ohne zweifei eines weit grösseren erfolges freuen
dürfen.

Leeuwarden, Januar ’97. R. C. Boer.

*




W. Streitberg, Urgermanische grammatik. Einführung in das
vergleichende studium der altgermanischen dialeite. Heidelberg, Carl
Winter’s Universitätsbuchhandlung 1896.


Kein unparteiisch urteilender wird dem Streitbergschen buche
die existenzberechtigung absprechen wollen. Kluge’s
Vorgeschichte der altgermanischen dialekte ist schon in vielen
punkten veraltet — jetzt liegt uns freilich eine zweite ausgäbe der
trefflichen arbeit vor — und ist durch ihre kurze ausdrucksweise

AMIY FÖ* XOBDMX FILOLOGI XXV, XT FÖLJD X.

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