- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Sjuttonde Bandet. Ny följd. Trettonde Bandet. 1901 /
200

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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I

200 Franck: Anmälan.

steht da doch in einem grellen misverhältnis zn der bescheidenheit
der theorie, der er selbst anf s. IX unten ausdruck verleiht. For
methodisch richtig kann ich es auch nicht halten, wenn man einer
anssprache darüber, in wie weit B für neuen i-umiaut des ä oder
aber för eine ältere gestalt des ä zn halten sei, durch eine
äusser-liche rnbrizierung (§ 89—91 und § 29) aus dem wege geht. Ich
glaube dass der t-nmlant des á in der spräche durchaus lebendig
ist und es richtig wäre, alle die <?, soweit nur irgend möglich, unter
diesen gesichtspunkt zu fassen. Äusserlich bleibt auch die
formulie-rung in § 106. Jedesfalls kann H. nicht behaupten dass fofti (hier

schreibt er ö) thatsächlich anders sei als soth (wo er ö schreibt).
Ähnliches wäre gegen die formulierung in § 166 b einzuwenden. Zudem
wird nicht einfach ni toet sondern das unbetontem w et in sätzen wie
ni toet huanan zu nét. Weiter hätte ich eine alte beschwerde wegen
der handhabung des begriffs der "analogie" zu erheben. Liodi för
liudi wird § 103 anm. 2. aus dem einfluss des nicht bestehnden
lied und des verbums liodan "wachsen" erklärt. § 139 heisst es,
wenn kurzsilbige wörter syncopieren, so "ist offenbar analogie nach
der vorigen klasse [der langsilbigen] anzunehmen". Ich vermag
mir die möglichkeit dieser analogie, auch der in § 185
angenommenen, überhaupt nicht vorzustellen. Nach § 151 sollen die
langsilbigen feminina wie fard> nöd im gen. und dat. sg. ein i verloren
haben nach analogie der kurzsilbigen. Welche sind denn die so
wirksamen kurzsilbigen stamme? Soweit sie überhaupt
vorhanden sind, haben sie sich von den langsilbigen noch durch die
die andere gestaltung des nom., acc. entfernt. Nicht ganz so
unwahrscheinlich, aber immer noch unwahrscheinlich genug ist
die bei der entwicklung des praet. der redupliz. verba § 447 f.
angenommene analogie. Wenn so häufige verba wie haldan,
/allem, gan gan, fän als eine feste klasse mit ? im ganzen praet.
bestanden hätten, so ist es für mich von vorne herein unglaublich,
dass in einer spräche, die so empfindlich gegen vocallänge vor
con-sonantenverbinaungen ist, nach der analogie von viel weniger
geläufigen Wörtern gangan und fän und in minderem grade auch
fällan statt £ vielmehr e oder ie angenommen haben sollen (vgl.

25s. f. d. altert. 40,30). Ein solches e oder ie muss dem t gegenüber
ganz gewis das ursprüngliche sein.

Ich bespreche dann § 100 b, wo uns ein neues lautgesetz
entgegen tritt. Die metrik — deren beweiskraffc neuerdings Behaghel,
Literaturbi. 21, 8 und 9 teilweise zu unrecht in zweifei zieht —
hat uns gezeigt dass Wörter wie seo im As. nicht, wie man vorher
wohl meistens annahm, zweisilbig sondern einsilbig sind. Einsilbig
sind auch, wie man immer annahm, eo "je" aus aito und hd. hweo
"wie" aus *hwaiw• Nun wird ein lautgesetz aufgestellt: "kürzung
von länge findet mit Sicherheit statt unmittelbar vor vocal". Dass
"dagegen die länge in ftand bleibt" stört die aufstellung nicht,
und weiter wird angenommen, die formen der casus obliqui hätten

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