- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Adertonde Bandet. Ny följd. Fjortonde Bandet. 1902 /
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(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Boer: Die sage v. Sigurdr slefa.

erzählung beweist, dass dies keine willkürliche erfindung
Vedels ist, sondern dass Vedel ein lied kannte, welches, wie das
lied von Geraert van Velsen, den gatten selbst das
vorhaben aussprechen liess, den ehebrecherischen fursten zu töten.
Damit ist nicht gesagt, dass dem Verfasser des þáttr nicht
auch die andere auffassung bekannt gewesen sein kann; aber
dem isländischen sagaschreiber musste diese Vorstellung mehr
zusagen. Klyppr handelt im sagastil, indem er eine strophe
spricht, bevor er auszieht, die räche auszuführen. Obgleich,
die strophe fast wörtlich aus einer balladenstrophe übersetst
ist, trägt sie doch durchaus keinen balladenartigen charakter;
sie zeigt, wie die kunst im dróttkvætt zu dichten und
kenningar zu gebrauchen, den isländischen dichtern und
Schreibern zur zweiten natur geworden war, obgleich ein neuer
poetischer stil auch auf Island schon seinen einzug gehalten
hatte. — Die bailade, welche unser Verfasser benutzte, war,
wie schon bemerkt, mit B und C nahe verwandt; vielleicht
bewahrt C — und auch AD, welche hierin mit C
übereinstimmen — noch eine spur der durch Vedel und den
þáttr vertretenen auffassung der strophe darin, dass z. 1 dort
im gegensatze zu B lautet:

Jeg (i B) skall al dr ii g søffuen soffue
hos eihers (minn B) huide si ide,

obgleich es (wie gesagt in Übereinstimmung mit B) z.

3 heisst:

før i fiinnger weyt koningh Eriick,

*



und auch der weisse arm des gemahls, den A 36, D 8
erwähnen, ist, trotz der bemerkung A 32, 1: hanns hender var
møgett huide, kaum der arm das ritters; vgl. übrigens dazu
B 20, 2, wo die frau sagt: *for indenn minn huiden arm?

Der páttr berichtet, dass die begegnung zwischen
Sigurdr slefa und seinem feinde auf dem þing stattfand.
Derselbe zug findet sich Marsk Stig C 7, 3. 4; 8 (vgl. A 37
—40):

*

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