- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Adertonde Bandet. Ny följd. Fjortonde Bandet. 1902 /
374

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Hirt: Anmälan.

s. 88—100) wird im wesentlichen richtig bestimmt. Bemerkenswert
ist, dass Walde aus got. ainnohun und anderen Formen eine
urgermanische Synkope des a zwischen zwei Nasalen erschliesst, worin er
Recht haben wird. Dadurch erklärt er auch die Flexion des got.
Stammes mann- und anderes. Der siebente Abschnitt (100—110)
behandelt die alten Längen im Altnord., namentlich in Bezug
auf die Chronologie. Doch bleibt hier auch nach Walde manches
zweifelhaft. Meine Bedenken gründen sich auf das, was ich schon
oben ausgeführt habe, dass nämlich in swestar (Opedal) noch ~e
vorliege.

Nunmehr VIII (110—126) wendet sich der Verfasser wieder
zum Gemeingerm, und bespricht die Behandlung der ungedeckten
auslautenden Kürzen. Es handelt sich um die Frage, ob hier
wenigstens teilweise urgermanicher Schwund vorliege, wie Sievers
Btr. 5 angenommen hat. Man darf natürlich den Ausdruck
urgermanisch nicht zu stark pressen. Genauer müsste man fragen, ob
der Schwund desselben kurzen Vokals zu verschiedenen Zeiten
stattgefunden hat, und da scheint es mir unbedingt sicher zu sein, dass
man verschiedene Epochen annehmen muss, ein Vorgang, der sich
dann im Nordischen wiederholt.

Der neunte Abschnitt (126—161) behandelt die durch
gedeckten Kürzen im germanischen Auslaute, setzt also das Problem
des vorhergehenden fort. Am ausführlichsten werden darin die
Schicksale des auslautenden -s im Wgerm. und die Flexion der
j-Stämme besprochen. Für ersteres stellt Wal le die Reg»l auf: "Der
s-Laut fallt, unabhängig vom Vernerschen Gesetze, auf dem Wege
über ø ab nach kurzem oder geschleiftem langen Vokale
ursprünglich letzter Silben, sowie nach Konsonant (ttj; er bleibt nach
ge-stossener Länge und nach kurzem Vokale, der erst durch den
Schwund eines auf den s-Laut folgenden Vokales in die letzte Silbe
geriet." Diese Fassung der Regel ist eigentlich nur bedingt durch
die Erklärung von ahd. neritla, nämls und berames. Dabei muss
aber Walde die Gleichung 2. Sg. ahd. wili — got. wileis aufgeben, er
möchte will für die ältere Form halten, die in ags. as. an. vitt, aofr.
wlt vorliegt. Das scheint mir doch bedenklich zu sein. Im ahd.
erscheint wil t zuerst bei Williram, ist also entschieden jung, und im
Altnord, ist vil t auch jünger als vill. Ebenso ist im Alt>ächsisehen
im Heliand wili die gewöhnliche Form, während die jüngere Gen.
einmal wili, einmal wilis thu und viermal wilthu hat. Dieser
That-bestand lässt Waldes Hypothese als sehr unwahrscheinlich
erscheinen, und damit würde seine Regel fallen. Wichtig sind die
Ausfuhrungen über die /-Stämme. Ich kann dem Verfasser hier fast
ganz beistimmen. Er kommt fast ganz mit den Endungen -jas
und -ijas aus und lässt -is nur in den Partizipia necessitatis got.
brüks, aisl. fyndr zu.

Als dritter Teil schliesst sich X (162—181) die Frage nach
dem Schicksal der durch -n(m) gedeckten Kürzen im germ. Auslaute

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