- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Tjugofjärde Bandet. Ny följd. Tjugonde Bandet. 1908 /
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(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
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Boer: Eosengarten.

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erzählungen nimmt Holz keinen Zusammenhang an. Zugegeben
wird, dass der abschnitt fur ein engeres verhältniss zwischen A
und F nicht angeführt werden kann, solange über die
beschaffen-heit der directen quelle von Ð an dieser stelle kein licht
aufgegangen ist. In den überlieferten fassungen von D ist dieser teil
der einleitnng durch etwas anderes ersetzt.

5. F hat mit A die halbe atrophe A 28, 1-2 F II 24, 1-2
gemein. Daraus lässt sich nichts folgern.

6. Die helden Eckßwart und Ortwin der riese ’)• Wie man
auch über das älteste heldenverzeichniss denken mag, dass Ortwin
ein riese war, kann auf keinen fall ursprünglich sein. Hier gehen
also A F in einer falschung der Überlieferung zusammen.

Unter sechs gemeinsamen zügen scheint also éiner über D
hinauszugehen, ferner haben wir éinen offenbaren fehler gefunden,
éine stelle, die nichts beweist, drei stellen deren bedeutung nicht
von vorn herein klar ist sondern einer näheren Untersuchung
bedarf. Vorläufig ist auf grund dieses materials eine gruppierung
AF: D als durchaus möglich zu betrachten; éine stelle scheint zu
einer solchen gruppierung zu nötigen.

An Übereinstimmungen zwischen F und D wird das folgende
angeführt:

1. Eine Übereinstimmung im strophenbestand bei einer reihe
nahe bei einander stehender strophen D 20, 3—24. 57—66 (jedoch
zum teil in abweichender reihenfolge), 68—71. 75, 3—78, 1,
zusammen 20 V4 strophen. Von keiner dieser strophen lässt es sich
erweisen, dass sie eine lesart enthält, die einer abweichenden lesart von
A gegenüber secundär wäre. Auch ohne ein sehr grosses alter zu
beanspruchen, können diese strophen sehr wol aus der gemeinsamen
quelle von ADF stammen. Aul keinen fall lässt sich aus ihnen auf
eine nähere Verwandtschaft zwischen D und F schliessen. Denn
entweder leugnet man bei der durchgehenden Überarbeitung von F die
möglichkeit, dass 22 strophen sich in einer der quelle von F so
nahestehenden form erhalten haben können, — in aiesem fall muss man
annehmen, dass die strophen secundär aus einem D-texte
aufgenommen seien, aber dann kommen sie fur die bestimmun g des
Verhältnisses von F zu D gar nicht in betracht, — oder man nimmt
an, dass F wol 22 nahe bei einander stehende strophen in wenig
geänderter gestalt bewahrt haben könne; in diesem fall können sie
gerade so gut aus der gemeinsamen quelle der drei redactionen
ADF wie aus der von DF mit Ausschluss von A stammen. Eine
nähere Verwandtschaft zwischen D und F könnte also mit hülfe
dieser strophen nur dann bewiesen werden, wenn es sich erweisen
lieese, dass A hier auf einem älteren Standpunkte stände.

2. DF haben unter den Wormser neiden Herbort gemein.
Ob das richtig ist, lässt sich im voraus nicht entscheiden.

f) F IY nennt Ortwin den neffsn eines rieten.

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