- Project Runeberg -  Arkiv for/för nordisk filologi / Tjugofeme Bandet. Ny följd. Tjugoförsta Bandet. 1909 /
84

(1882) With: Gustav Storm, Axel Kock, Erik Brate, Sophus Bugge, Gustaf Cederschiöld, Hjalmar Falk, Finnur Jónsson, Kristian Kålund, Nils Linder, Adolf Noreen, Gustav Storm, Ludvig F. A. Wimmer, Theodor Wisén
Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Like | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

84 Gebhardt : Skarbendingr.
Skarbendingr.
Hungrvaka (hrsgg. von B. Kahle, Halle a. d. S. 1905)
Kap. 14 § 2 lesen wir: ”Magnús biskup lét tjalda kirkju
(o: 1 Skálaholti) borda þeim, er hann hafdi út haft, ok váru
þat enar mestu gersemar. Hann hafdi ok út pell fat, er
hçkull sá var ór gçrr, er skarmendingr heitir”.
Dazu sagt der herausgeber in der anmerkung: ”skarmen-
dingr, so lesen die handschriften 379 und 380, während 205
skarbendingr hat. Die form mit m wird gestützt durch das
Bp. I, 830, 16 vorkommende skarmande. ln beiden fällen
handelt es sich um ein messgewand (hpkuU). Der zweite
teil des Wortes erinnert an ein rom. manto, frz. mante, und
in dem ersten wird wol ein skarlak oder skarlat, ”scharlach”,
stecken. Es wird also wol ein scharlachenes messgewand
gemeint sein. Gleichwol ist diese deutung nicht sicher. In
dem skarbendingr von 205 liegt vielleicht volksetymologische
anlehnung vor an skarband, ”band, das man um die stirn
legt”, besonders wenn man festkleider anlegte. Vgl. Ark. f.
nord. fil. XX, s. 241 f.”
An dieser stelle im Arkiv teilt Kahle u. a. mit, dass
Hægstad ihn auf die möglichkeit einer beziehung zu manto
mante hingewiesen hatte, und dass er, Kahle, ebensowenig
wie Hægstad und die gleichfalls um rat gefragten S. Bugge
und Torp, ein fremdwort nachzuweisen vermag, von dem
unsere nordischen herstammten, und Kahle fährt dann fort:
’Ich meine aber, man wird daran festhalten müssen, dass
der ’scharlach’ in irgend einer beziehung zu diesen Wörtern
steht, denn rote gewänder fanden ja vielfach Verwendung im
kirchlichen dienst’.
Um nun gleich hiemit anzufangen, so glaube ich nicht,
dass zu der zeit, da die Hungrvaka entstand, im 13. jh.,
das wort scliarlach schon den begriff rot in sich schloss,
ARKIV FÖR NORDISK FILOLOGI XXV, NY FÖLJD XXI,

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Tue Nov 12 12:02:04 2019 (aronsson) (download) << Previous Next >>
http://runeberg.org/anf/1909/0090.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free