- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift för bok- och biblioteksväsen / Årgång X. 1923 /
98

(1914-1935)
Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Like | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (TIFF) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

BRIEFWECHSEL SCHWEDISCHER UND

DÄNISCHER GELEHRTEN MIT DEM

ROSTOCKER ORIENTALISTEN

O. G. TYCHSEN 1753-1816

Von

G. KOHFELDT, Rostock

UNTER DEN ORIETALISTEN des 181 Jahrhunderts nimmt der in
Bützow und später in Rostock wirkende Professor Tychsen einen
hervorragenden Platz ein. Verdankte er diesen auch mehr seinen
vielseitigen Kenntnissen, seiner literarischen Rührigkeit und seiner
jahrzehntelangen Lehrtätigkeit als gerade epochemachenden wissenschaftlichen
Leistungen: unter den Fachgelehrten des In- und Auslandes galt er jedenfalls
als Autorität, und sein Name war überall so bekannt, dass man erzählte,
ein Brief aus Asien hätte ihn sicher erreicht, auch wenn er nur die kurze
Adresse Professor Tychsen in Europa getragen hätte. Von seinem Weltruf
gibt die deutlichste Vorstellung aber noch heute seine gelehrte
Korrespondenz, die in der Rostocker Universitätsbibliothek aufbewahrt wird. Sie
umfasst mehrere tausend Stücke. In aller Herren Länder werden die Briefe an
Tychsen aufgegeben, und unter den Absendern finden sich neben Gelehrten
von Ruf Würdenträger verschiedenster Art: Fürstlichkeiten, Kardinale,
Bischöfe, Staatsmänner und andre hochstehende Persönlichkeiten, deren
Briefe schon zu Tychsen’s Lebzeiten z. T. für wichtig genug gehalten wurden,
in öffentlichen Zeitschriften mitgeteilt zu werden.

Einen nicht geringen Raum nehmen in der Tychsenschen Korrespondenz
die Gelehrten aus den nordischen Ländern ein. Hatten zwischen ihnen und
der mecklenburgischen Universität von jeher gute Beziehungen bestanden,
so kam nun noch hinzu, dass Tychsen selbst von Jugend an in nahem
Verhältnis zu Dänemark, Schweden und Norwegen gelebt hatte. Aus dem
deutsch-dänischen Tondern gebürtig (1734), führte er seinen Stammbaum nach
Norwegen zurück, wo der Grossvater heimisch gewesen war, und wo auch

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Sat Dec 21 10:50:18 2019 (aronsson) (download) << Previous Next >>
http://runeberg.org/bokobibl/1923/0112.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free