- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift för bok- och biblioteksväsen / Årgång X. 1923 /
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(1914-1935)
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DIE SERMONES »VADEMECUM» 147

yncipiüt feröes || t^pplicabtlcô[!] tä be tpc cp be feïs p nâi[!] ctrculû || [ ] cec rer[I] tuu* r>entt tibi
manfuetu* è* || • • ♦ Si’^n. ô; ma eft J>ec t>Icio* cp fc iubicc »emo noecns| Endet Bl. 56a
Z. 14: bc anøelts [| VTomen pütis opufcult fermonû ta bc bntcio|[cp bc fäetts p am circula
ïponitur \)abe mc<ü\\ Bl. 56b leer.

Der kleine Druck ist nicht Unictim, vielmehr hat schon Proctor in der
Type Facsimile Society, 1902, Taf. t die Blätter 45 b und 46 a nach dem
Exemplar, das sich im Besitz des Direktors der Universitätsbibliothek
Cambridge Mr. Francis Jenkinson befindet, reproduziert. Proctor war aber nicht
im Stande, die Type zu bestimmen und hatte sich damit begnügen müssen,
den Druck als ein Erzeugnis einer noch unbekannten deutschen Presse
(Germany, unknown press c. 1481 — 5) zu bezeichnen. Dadurch mag es
gekommen sein, dass er lange Zeit unbeachtet geblieben ist.

Er ist nichts weniger als eine Musterleistung. Das Register ist schlecht,
Schöndruck und Wiederdruck decken sich fast nie. Der Zeilenausschluss ist
mangelhaft, in Folge dessen stehen vielfach nicht nur einzelne Buchstaben,
sondern auch ganze Silben oder Worte schief. Das Auffallendste aber ist,
dass der Drucker sich nicht gescheut hat, unter die Minuskeln seines Druckes
eine grosse Zahl von solchen aus einer zwar nicht erheblich aber immerhin
deutlich erkennbar grösseren Schrift zu mischen. Daraus lässt es sich
erklären, dass einzelne Typen die Neigung haben unter die Zeile hinabzugleiten
oder in die Höhe zu steigen, so dass die Zeilen häufig ein wellenförmiges
Aussehen gewinnen.

Die Lettern sind meist breiter als die Gestalt des Buchstabens es
erfordert, in Folge dessen sieht der Satz im Vademecum sperriger aus als
im Caorsin. Man vergleiche z. B. das Wort »Licet» im Vademecum Bl.
eiij Z. 8, es ist erheblich breiter als dasselbe Wort im Caorsin Bl. la Z. 9.
Die Druckerfarbe ist ungleichmässig aufgetragen, das eine Mal erscheint der
Druck klecksig, das andere Mal versagt die Farbe (z. B. Bl 8b unten, 9a
unten). Die Type des Vademecum hat ein |H(70), ähnlich ^tl(61), es ist
gefiedert, der mittlere Schenkel ist verdoppelt, die beiden Linien sind unten
nicht verbunden, wodurch das M aus 2 Teilen zu bestehen scheint, der
hintere Schenkel ist stark gerundet und trägt am Fusse ein Häkchen nach
rechts. 20 Zeilen messen 95—96 mm. Die Type stimmt, wenigstens was
die Majuskeln anlangt, mit Snells Caorsintype (Type No 4) überein, wie sie
Collijn in seinem Aufsatze »Blad ur vår äldsta svenska boktryckerihistoria»
(Nordisk Boktryckarekonst, Jan. 1906, S. 10) und in der GfT, Taf. 115
abgebildet und Haebler im Typenrepertorium Abt. IV, S. 87 beschrieben hat.
Nur wenig Besonderheiten sind zu vermerken: Im Vademecum wird regel-

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