- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift för bok- och biblioteksväsen / Årg. XXIII. 1936 /
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(1914-1935)
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NOCHMALS: TIDSKRIFTSPRISER O. VETENSKAPL. BYTESFÖRBINDELSER 129

als Einzel- oder Reihenwerke lieferten, die sich dann als Dissertation
herausstellten. Wir haben es dann zu einer Geschäftsbedingung gemacht, derartige
als Einzelwerke verkleidete Dissertationen ohne weiteres zurückgeben zu
können. In keinem Fall war dabei aus den gekauften Büchern selbst
festzustellen, dass es sich um Dissertationen handelte; es konnte dies nur an
Hand der Kataloge der kaufenden Bibliothek ermittelt werden.1

Dieser Tatbestand hat sich auch heute gegenüber der Nachkriegszeit
nicht geändert und noch heute bestehen diese Verhältnisse, namentlich in
Frankreich. So teilt die Universitäts-Bibliothek Bonn mit, dass »nach ihren
Erfahrungen auch die französischen Thesen zum grossen Teil in Reihen oder
als selbständige Werke erscheinen ohne als Thesen gekennzeichnet zu sein.
Berechnungen über den Umfang, in dem dieses erfolgt, sind nicht angestellt.
Es ist nur eine Tatsache, dass viele Thesen, wenn sie in dieser Form im
Tausch hereinkommen, bereits vorher ahnungslos gekauft waren.» Wie ich
von anderer Seite erfahre, hat auf der Warschauer Tagung des
Internationalen Bibliotheksausschusses Herr Bultingaire ausdrücklich erklärt, dass ein
grosser Teil der französischen Dissertationen nicht erscheinen könnte, wenn
sie nicht im Buchhandel herausgebracht würden. Die Tatsache mancher für
die Bibliotheken unnötigen Ausgaben beim unbeabsichtigten Ankauf von
französischen Dissertationen besteht somit trotz des Tauschverhältnisses zu
Frankreich durchaus. Aber ich möchte hier ausdrücklich anerkennen, dass
die französischen Dissertationen meines Wissens trotzdem grösstenteils
geliefert werden. Wenn in manchen Jahren 8 bis 12 im Catalogue des Thèses
verzeichnete französische Dissertationen von der Lieferung im Austausch
ausgenommen wurden, so hat dies nach Angabe des Leiters der französischen
Austauschstelle andere Gründe, die aber den Austausch natürlich auch nicht
erleichtern.2

Zusammenfassend lässt sich auf Grund der hiesigen Erfahrungen
feststellen, dass Dissertationen als Einzelwerke oder als Hefte von Reihen in
folgenden Ländern erscheinen: in den Vereinigten Staaten, Belgien, den
Niederlanden, Dänemark, Schweden, Finnland, Ungarn, Schweiz und
Frankreich. Mit der ausdrücklichen Begründung, dass Dissertationen nicht
geliefert werden, da sie im Buchhandel erschienen sind, operieren z. B. die
Vereinigten Staaten, Österreich, die Schweiz und auch Ungarn. Für alle diese
Länder liegen hier Äusserungen vor. Wenn derartige Werke vom Buch-

1 Beispiele für Tübingen: Zentralblatt f. Bibliothekswesen. Bd 52, 1935. S. 252.

2 Im Jahre 1932 wurden z. B. 8 von insgesamt 94 im Catalogue des Thèses
verzeichneten Dissertationen nicht geliefert.

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