- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift för bok- och biblioteksväsen / Årg. XXIII. 1936 /
131

(1914-1935)
Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

NOCHMALS: TIDSKRIFTSPRISER O. VETENSKAPL. BYTESFÖRBINDELSER 131

Sonderdrucken, aus Zeitschriften und zwar aus Zeitschriften, die von der
betreffenden deutschen Universität noch heute gekauft werden. Es handelt
sich dabei um so bekannte Zeitschriften wie das »Journal of educational
research», das »Journal of biological chemistry», das »Journal of
compara-tive psychology», »Physical Review», »Journal of chemical Physics» und
viele andere.1 Die Bibliotheken sind also trotz der bei uns und in den
meisten anderen Ländern recht schwierigen Devisenlage verpflichtet, diese
ihnen im Tausch zugehenden Schriften noch einmal gegen Bezahlung zu
erwerben. Die Vorwürfe, die dem deutschen Buchhandel gemacht werden,
können also in gleicher Weise gegen den ausländischen Buchhandel erhoben
werden. Als Sonderdrucke aus Zeitschriften werden Dissertationen
zumin-destens von den Vereinigten Staaten, Belgien, Niederland, Dänemark, Schweiz,
Finnland, Ungarn, Jugoslavien, Spanien, Schweden geliefert.

Ich halte es für gegeben, dass in vielen Fällen diese Dissertationen
zwar als solche eingehen, fraglich jedoch ist, ob alle oder welcher
Bruchteil. Sicher ist aber, dass viele bereits früher im Wege des Buchhandels als
Teil von Zeitschriften gekauft worden sind. Diese tatsächlichen Misstände
sind aber in ihrem Umfang vielfach garnicht zu erfassen, da in den meisten
Ländern keine so eindeutig klare Regelung für das Dissertationswesen wie
in Deutschland, Frankreich und den skandinavischen Ländern besteht. In
Österreich besteht z. B. kein Druckzwang und ähnliche grundsätzliche
Schwierigkeiten sind in vielen anderen Ländern vorhanden.

Noch ein Wort über Schweden. Bihl hat bereits vier Reihen genannt,
in denen Dissertationen erscheinen.2 An weiteren Reihen sind mir bekannt
die »Ingeniörsvetenskapsakademiens Handlingar», Stockholm, ferner die
»Meddelanden från Lunds geologisk-mineralogiska institution», die
»Meddelanden från Lunds Universitets matematiska seminarium», die »Nova
Acta Regiae Societatis Scientiarum Upsaliensis», die »Acta phytogeographica
Sueciae», das »Bulletin of the Geological Institution of Uppsala». Auch
bei den übrigen neuen skandinavischen Zeitschriften, die unter dem
Stichwort »Acta» erscheinend bald Ruf gewonnen haben, dürfte sich ein
Grundbestand von Dissertationen feststellen lassen. In Norwegen sind z. B.
Dissertationen der Technischen Hochschule Trondhjem sowohl in den »Afhand-

1 Bihl hat bereits errechnet, dass 1932 von 1,005 amerikanischen Dissertationen 36 in
der »Physical Review), 62 im »Journal of the American Chemie. Society» erschienen sind,
während von den 7,301 deutschen Dissertationen des Jahres 1933 in den »Annalen der
Physik» und der »Zeitschrift f. Physik» zusammen 97 in »Berichten der Deutschen
Chemischen Gesellschaft», 23 veröffentlicht wurden, a. a. O. S. 254.

2 A. a. O. S. 253.

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Wed Nov 10 15:02:57 2021 (aronsson) (download) << Previous Next >>
http://runeberg.org/bokobibl/1936/0183.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free