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(1905) [MARC] Author: Allen Vannérus
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Analytisk afdelning: kunskapsanalytik - Kap. IV. Om förnimmelserna, särskildt begreppen - Begreppen

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sådant och icke snarare ett kaos — härskar någon annan ordning.
När tänkandet hängifver sig åt sina begrepp har det alltså att
besinna, att det närmast lefver i sin egen värld. Begreppen äro ett,
objektiviteten ett annat. Likväl skall begreppsvärlden i något
hänseende vara ett motstycke till objektiviteten. Hvarför denna
korrelativitet skall existera är en fråga, som finner sin förklaring
ur kunskapsidén; om, resp. huru motsvarigheten kan existera är
kunskapslärans uppgift att gifva besked om.

I anslutning härtill kunna vi icke underlåta att anföra följande
uttalande af Wundt, hvilket träffar sakens kärna. "Die
-wissenschaftliche Logik, yttrar han, muss die Voraussetzung einer
Identität des Denkens und Seins oder auch nur eines Parallelismus
der Existenz- oder Erkenntnissformen zurückweisen. Denn jede
dieser Annahmen stellt an die Logik die Forderung, einen
metaphysischen Satz als oberstes Axiom anzuerkennen, welcher durch
seinen Inhalt unvermeidlich dazu verführt, das Wirkliche aus den
Denkformen zu construiren. Ihre thatsächliche Grundlage hat zwar
diese Annahme in einer Voraussetzung die allerdings unser Denken
an jede Erkenntniss heranbringt, und unter der daher auch die
Logik steht, in der Voraussetzung rrähmlich, dass das Denken ein
zur Erkenntniss geeignetes Werkzeug und hierdurch befähigt sei,
schliesslich eine Uebereinstimmung unserer Begriffe mit den
Er-kenntnissobjecten zu erreichen. Diese Uebereinstimmung
verwandelt die metaphysiche Logik in eine Identität, und während aas
wissenschaftliche Denken die Uebereinstimmung mit dem Wirklichen
am Ende seiner Anstrengungen erwartet, setzt jene die Identität
in den Anfang. So entgeht sie der Forderung, dass das Denken
von seinen Objecten bestimmt sei, statt dessen müssen nun die
Ob-jecte nach dem Denken sich richten. Bei jeder wissenschaftlichen
Forschung, falls sie nicht durch willkürliche metaphysische
Annahmen verfälscht ist, gilt aber neben der schliessiichen
Uebereinstimmung der Begriffe mit den wirklichen Dingen die anfängliche
Verschiedenheit beider als Voraussetzung. Indem sich das
wissenschaftliche Denken fortwährend zwischen diesen beiden Endpunkten
seines Weges befindet, emplängt es gleichzeitig den Antrieb zu
seiner Thätigkeit und den Muth zu seiner Ausdauer. Vermöge der
unmittelbaren Selbstunterscheidung des Denkens von seinen
Gegenständen kann sich jene scliliessliche Uebereinstimmung niemals in
eine Identität umwandeln. Nie kann sie eine andere Bedeutung
gewinnen als die einer Nachbildung der Objecte, bei welcher der
Denkende sich bewusst ist alle Forderungen erfüllt zu haben, die
die Wirklichkeit seiner nachbildenden Thätigkeit stellt. So hindert

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