- Project Runeberg -  En Bok om Borgar. Vårt fasta försvar under den äldre medeltiden /
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(1938) [MARC] Author: Ewert Wrangel
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Die Schwedishen burgen im älteren Mittelalter

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hier allgemein an, dass die Aufführung von Steinburgen etwa um 1150
im Gang war. Der erste grosse Abschnitt des schwedischen Burgenbaus
wäre in die Jahre 1150—1250 zu setzen. Die vorliegende Arbeit
behandelt diese Periode.

Das entscheidende Kriterium für diese Periode ist die Verwendung
der Mauertechnik. Aber nur in Ausnahmefällen scheint sie für den
Gesamtkomplex der Burganlagen angewendet worden zu sein. Meistens
muss man damit rechnen, dass bei ihnen auch Erdwälle und Holzbauten
neben Mauerwerk vorkommen. In vielen Fällen kam Mauerung nur für
die unteren Teile in Frage. Auf der gemauerten Unterlage stand dann
ein Holzbau. Ein Holzbau bietet den Vorteil, dass er während der kalten
Jahreszeit leichter geheizt werden kann. Man hatte damals in Schweden
ausschliesslich offene Herde mit einem Rauchloch in der Decke des
Hauses. Gemauerte Schornsteine finden sich erst um die Mitte des dreizehnten
Jahrhunderts. Die ganz aus Stein errichteten Kirchtürme konnten
damals nur für Wachzwecke oder als gelegentliche Zufluchtsstätten
dienen.

Die ganze Burganlage veränderte sich nun wesentlich. In der
Wikingerzeit hat man vorwiegend auf Anhöhen gebaut. So tat man es auch
bisweilen im Mittelalter; aber die für diese Zeit typische Anlage ist die
Wasserburg. Eine besonders geeignete Stelle war etwa eine zwischen
Flussmündung und See gelegene Landzunge. Durch Gräben konnte sie
auch von der Landseite her unzugänglich gemacht werden. Nach der
Einführung der Mauertechnik war es nicht mehr notwendig die Burgen
auf Anhöhen anzulegen. Der Strand wurde gewöhnlich durch Erdwälle
und Palissaden geschützt; die Palissaden konnten sowohl auf dem
trockenen Boden als auch im Wasser stehen (vgl. Fig. 9).

Ortsnamen, die auf -borg endigen, kamen schon in der Wikingerzeit
vor. Im Mittelalter traten Zusammensetzungen mit -holm auf; in der
Mehrzahl der Fälle, bei denen wir auf diese Verbindungen stossen, finden
wir tatsächlich Spuren von Befestigungen.

Die in burgenkundlicher Hinsicht interessantesten Gebiete befinden
sich in der Mälar-Landschaft. Der Mälarsee war im älteren Mittelalter
eine Ostseebucht. Auf einer Insel im wichtigsten Einlauf wurde
wahrscheinlich um 1150 eine gemauerte Burg angelegt, Stockholm, die erst im
folgenden Jahrhundert zu einer Stadt sich entwickelte. Ihren Kern

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