- Project Runeberg -  Russland und der Friede /
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(1923) [MARC] Author: Fridtjof Nansen - Tema: Russia
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - 5. Der Handel

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private Händler abgesetzt, während die
Konsumgenossenschaften nicht mehr als 8 Prozent verkauften.

Im Februar 1923 erklärte der Prasident des
Textilsyndikats, dass im Lauf von elf Monaten der Organisation,
die er leitete, 454 Millionen Arschin (326 880 000 Meter)
Stoff geliefert worden, dass davon aber nur 320 000 000
Arschin verkauft worden seien. Während der private Handel,
der in der Textilbranche in Moskau mehr als 10 000
Kaufleute zählt, sich sehr günstig entwickelt hatte, hatte
das Syndikat durch seine Filialen in dieser Stadt nicht
mehr als 34 Millionen Arschin absetzen können.

Dass der Handel in Russland noch schlecht organisiert
ist, wird von der Sowjetpresse selbst zugestanden.

Die Industrieerzeugnisse sind lange unter dem
Herstellungspreis verkauft worden; das hat das
Vetriebskapital der Truste beträchtlich vermindert. Nach Anfang
Dezember 1922 sind die Preise so rasch gestiegen, dass
das Gleichgewicht zwischen landwirtschaftlichen Erzeugnissen
und Fabrikwaren vollständig verschoben worden ist. Vom
1. Oktober 1922 bis zum 1. Januar 1923 hat der
Getreidepreis sich nur verdoppelt, während der Preis für
Metallwaren sich verdreifacht und der für Stoffe sich
vervierfacht hat. Ein Arschin (72 Zentimeter) Baumwollstoff
kostete vor dem Krieg ungefähr 5,5 Pfund (2250 Gramm)
Roggenmehl. Am 1. Januar 1922 war er nicht mehr wert
als 3,8 Pfund Mehl, denn die Hungersnot hatte die Preise
für Lebensmittel beträchtlich steigen lassen. Nach dem
Oktober 1922 war nicht allem das Verhältnis aus der

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