- Project Runeberg -  Schweden : historisch-statistisches Handbuch / Zweiter Teil : Gewerbe /
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(1913) [MARC] Author: Joseph Guinchard
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - VII. Industrie, Handwerk und Hausgewerbe. Einl. von Alf. Larson - 10. Metall- und Maschinenindustrie. Von Alf. Larson

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vii. industrie, handwerk und ii ausgewerbe.

10. DIE METALL- UND MASCH IN EN INDUSTRIE.

Diese grosse Gruppe, iu technischer Beziehung die bedeutsamste in der
ganzen schwedischen Industrie, verteilt sich nach den erreichbaren
amtlichen statistischen Angaben i’iir 1911 folgendermassen:

Fabriken Arbeiter [-Herstellungswert,-] {+Herstellungs- wert,+} Kr

Eisen- und Stahlwaren..................675 23 675 100309 000

Andere Metallarbeiten....................342 6 333 39 919 (XX)

Schiffe und Boote......................76 5 876 13010 000

Wagen und andere Gefährte..............93 2 230 10 031000

Maschinen und Geräte..................549 26 411 110 903 000

Instrumente............................74 1 147 4 224 000

Uhren.......................7_137_214 000

Summa 1816 65809 278610000

Es sei daran erinnert, dass die Gewinnung der Rohstoffe, Eisen und
Stahl u. a. Metalle, hierbei nicht berücksichtigt ist; diese ist vielmehr
oben im Kapitel Bergbau und Hüttenwesen behandelt.

Schon vor der grossen Umwälzung in der Industrie, die durch die
Erfindung und Vervollkommnung der Dampfmaschine am Ende des 18.
Jahrhunderts und ihre Einführung in Schweden zu Beginn des 19.
hervorgerufen wurde, hatten sich verschiedene Schweden auf dem Gebiete der
Maschinenindustrie sowohl durch theoretische wie auch durch praktische
Arbeiten hervorgetan. Wir nennen u. a. Polhem, Rinman, Nordetvall,
Broling. Die Reihe dieser Männer erhielt einen würdigen Abschluss in
dem hochverdienten Hüttenkundigen P. Lagerhjelm, dessen Erfindung
einer Maschine zur Prüfung von Eisen und Stahl (1826) den Anstoss gab
zu den jetzt allgemein eingeführten mechanischen Materialprüfungen,
deren Bedeutung für alle Zweige der Baukunst und dadurch auch für die
Maschinenindustrie im allgemeinen nicht hoch genug veranschlagt werden
kann.

Eine selbständige Maschinenindustrie im modernen Sinne gab es
damals freilich nicht in Schweden; diese war vielmehr verbunden mit der
Darstellung des wichtigsten Rohstoffes, des Eisens, und seiner ersten
Verarbeitung, und hatte mithin ihre Stätte in den Eisenhütten. Neben
mehreren von diesen entwickelten sich nach und nach bedeutende
Maschinen-bauanstalten; die jetzige Maschinenindustrie in Schweden mit allen
modernen technischen Hilfsmitteln datiert jedoch eigentlich erst von dem
Zeitpunkte, wo die Dampfmaschine allgemeiner in Gebrauch kam und die
in England erfundenen Werkzeugmaschinen zur Verarbeitung des Eisens
hier eingeführt wurden. Seit jener Zeit haben mehrere Schweden höchst
wertvolle Maschinen erfunden, so John Ericsson, Carlsund, Palmcrantz
(Mitrailleusen). X. 31. Ericsson (Telephone), Per Persson
(Strickmaschinen), A. Lagerman (Komplettmaschine in der Zündholzindustrie),

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