- Project Runeberg -  Schweden : historisch-statistisches Handbuch / Zweiter Teil : Gewerbe /
717

(1913) [MARC] Author: Joseph Guinchard
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - X. Verkehrsmittel - 6. Fernsprechwesen. Einl. von E. Halling - Das staatliche Fernsprechwesen. Von E. Halling - Private Fernsprechgesellschaften. Von K. F. Wincrantz

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PRIVATE FERNSPRECHGESELLSCHAFTEN.

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Hauptsächlich dank den wohldurchdachten und gut ausgeführten Schaltsystemen,
aber auch durch eine systematische Auswahl, Einübung und Überwachung des
Personals, hat innerhalb des Reichsfernsprechnetzes die Expeditionsgeschwindiglceit
ein solches Niveau erreicht, dass, was man sich in anderen Ländern als ein
wünschenswertes Ziel aufgestellt hat, in Scheden eine vollendete Tatsache ist. Schon
vor mehr als 10 Jahren war bei den grössten schwedischen Zentralen die
durchschnittliche Antwortzeit (die Zeit zwischen dem Anruf des Teilnehmers und der
Antwort des Telephonisten) auf oder unter 5 Sekunden herabgebracht worden, und
bei den neueren Ämtern, wie Malmö und Hälsingborg, zeigt die Statistik eine
durchschnittliche Antwortzeit von 2*5 Sekunden oder weniger.

Zum Schluss seien noch einige Zahlen betreffs des wirtschaftlichen
Resultats des Reichsfernsprechbetriebes angeführt. Die Mittel, die für eine
fortgesetzte Entwicklung des staatlichen Fernsprechwesens erforderlich
waren, sind vor dem Jahre 1911 der Telegraphendirektion hauptsächlich
in Form von Darlehen zur Verfügung gestellt worden, für welche die
Telegraphenverwaltung Zinsen entrichtet hat, und welche dem Plane
gemäss von der Verwaltung allmählich, gewöhnlich im Laufe einer
ziemlich kurzen Zeit (12—20 Jahre) amortisiert werden sollten. Vom Jahre

1911 an sind indessen Mittel für diesen Zweck in den
Reichshaushaltsetat eingestellt und bewilligt worden; sie betragen für jedes der Jahre

1912 und 1913 4 000 000 Ivr (der Betrag für 1913 gilt zu einem
kleineren Teile auch für Zwecke der Telegraphie). Das aus
derartigen Mitteln und den eigenen Überschüssen der Telegraphenverwaltung
in dem Reichsfernsprechnetz angelegte Kapital war zu Ende des Jahres
1912 auf 61 584 735 Kr angewachsen, wovon 39 811 748 Kr auf die
Ortsnetze und 2 177 987 Kr auf die Fernleitungen entfallen.
Berücksichtigt man nicht nur das gebundene, sondern das gesamte für den
Fernsprechbetrieb angewandte Kapital, so betrug dieses im Durchschnitt
während des Jahres 1912 62 338 283 Kr, davon 40 298 883 Kr für die
Ortsnetze und 22 039 400 Kr für die Fernleitungen. Da nun der
Überschuss aus dem Betriebe, d. h. der Unterschied zwischen den
Einnahmen und den Betriebskosten, für die Ortsnetze 2 426 505 Kr und für
das Fernleitungsnetz 3 545 578 Kr betrug, so ergibt sich hieraus,
dass die Ortsnetze der TelegraphenverwTaltung während des Jahres einen
Gewinn von 6 % und das Fernleitungsnetz einen Gewinn von 16 %
von dem für die betreffenden Betriebszweige verwendeten Kapital
eingebracht haben. Für den ganzen Fernsprechbetrieb betrug der
Überschuss 9-6 °/o des Kapitals, ein Resultat, das in Anbetracht der niedrigen
Teilnehmer- und Gesprächsgebühren sowie des an vielen Orten sehr
ausgedehnten Rechtes zu freien Gesprächen als sehr befriedigend anzusehen
sein dürfte.

Private Fernsprechgesellschaften.

Von der ersten Entstehung solcher Gesellschaften in Schweden und dem
Übergange der meisten derselben in staatlichen Besitz wurde schon oben
S. 713 besprochen. Es erübrigt hier, kurz über die grössten und beden-

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