- Project Runeberg -  Sibirien ein Zukunftsland /
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(1914) [MARC] Author: Fridtjof Nansen
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - I. Von Norwegen ins Karische Meer

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demjenigen versprach, der einen Bären sehen werde, glaubte Johansen
die Lösung des Rätsels gefunden zu haben; denn es war nicht
unwahrscheinlich, daß er, wenn wir ins Eis hineinkamen, von der
Ausgucktonne aus mit dem Fernglas einen Bären ausfindig machen
könnte.

Auch von dem Eise, auf das, wie oben erzählt, der Dampfer
von der Petschora gestoßen war, wurde gesprochen; ich glaube aber
nicht, daß dies für uns viel auf sich haben kann; denn das Eis in
jenem Fahrwasser hat mit den Eisverhältnissen im Karischen Meer
nichts zu tun: es wird wohl nur Eis aus dem Meer im Westen
der Insel Waigatsch gewesen sein, das nach Norden ins Treiben
geraten ist.

9. August. Der Wind weht beständig frisch aus Osten, und
der Seegang nimmt ein wenig zu; es besteht darum nur geringe
Aussicht, daß es hier östlich von uns Eis geben wird.

Am Abend gegen 11 Uhr waren wir so weit gelangt, daß der
Telegraphift sich mit der Station an der Jugorschen Straße in
Verbindung zu setzen versuchte. Die Dynamomaschine beginnt ihr
steigendes Sausen, und die klagenden Anrufe werden in die Nacht
hinausgesandt — dringend, immer wieder und wieder. Dann
hält die Maschine an, der Telegraphist lauscht. Keine Antwort.
Die Dynamomaschine erneuert ihr Brausen, von neuem klagende
Anrufe. Dann wieder Stille. Noch einmal und noch einmal, keine
Antwort!

Die Station an der Jugorschen Straße ist wohl noch nicht
benutzbar; aber wo sind denn die Schiffe mit drahtloser Telegraphie,
die hier liegen sollen?

Eine Stunde später versuchten wir, trotz der viel zu großen
Entfernung, Verbindung mit der Station Ingö in Norwegen zu
erhalten; aber vergeblich. Ingö sollte uns Telegramme senden,
falls dort welche waren; doch nichts ließ sich hören.

Aus Honnings-Vaag (7. August) hatten wir gute Verbindung
mit Ingö gehabt, obwohl der Abstand gegen 240 Seemeilen
betrug, und unser Apparat nur für 150 Seemeilen während der
Nacht garantiert. Am 8. August ließ sich weder mit Ingö noch
mit Archangelsk eine Verbindung herstellen.

Am Nachmittag des 9. August und in der folgenden Nacht
hatten wir diesiges Wetter und zeitweise Nebel, so daß wir Nowaja

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