- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 7. 1913 /
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SMÄRRE MEDDELANDEN



*



Föreningens medlemmar uppmanas att till denna afdelning insända meddelanden
om märkligare växtfynd o. dyl.

*



Bemerkungen über Uromyces ambiguus DC. Lév.

Im Juni 1910 fand ich bei Fole kyrka auf Gotland eine Rostart. die
auf Allium ursinum Uredo- und Teleutosporen ausbildete. Auf demselben
Standort wuchs auch Allium Scorodoprasum, das gleichfalls von einem
Rostpilz angegriffen war, der mit dem erstgenannten fast vollständig
übereinstimmte. Indessen waren auf Allium ursinum die Sporenhaufen in
einer ausserordentlich charakteristischen Art angeordnet. Ein kleiner
Uredohaufen nahm nämlich in der Regel die Mitte eines blassen
Blattflecks ein, während die Teleutohaufen am Rande desselben zu einem
geschlossenen Kranz zusammenflossen. Eine solche Anordnung habe ich
auf Allium Scorodoprasum nie beobachten können. Da diese
Verschiedenheit zwischen den beiden Formen sehr wohl auf der Beschaffenheit
der Nährpflanze beruhen kann, glaube ich beide zu derselben Art
rechnen zu sollen, bis Kulturversuche diese Frage endgültig beantwortet haben.

Der Pilz ist nach meiner Meinung Uromyces ambiguus (DC.) Lév. zu
benennen; bisher ist sein Vorkommen auf Allium rotundum,
Schoenoprasum, Scorodoprasum
und sphaerocephalum konstatiert. Betreffs der
Abgrenzung dieser Art gegen Puccinia Porri (Sow.) Wint. sind indessen die
Ansichten geteilt. Mehrere Forscher, wie P. und H. Sydow (Monogr.
Uredin. II, p. 263), Schroeter (Cohns Krypt.-Fl. von Schlesien III: 1,
p. 307), Liro (Uredineae fennicae, p. 73 und andere, stellen alle die in
Rede stehenden Pilze, in deren Wintersporenlager zweizellige Sporen
gefunden wurden, zu Puccinia Porri. Indessen scheint schon lange
die Ansicht verbreitet gewesen, dass auch in den Lagern von
Uromyces ambiguus einzelne zweizellige Sporen vorkommen. Im Druck
wurde diese Ansicht von Bubák (Die Pilze Böhmens I. p. 47. Archiv
für die naturwiss. Durchforsch, von Böhmen Bd XIII, n:o 5, Prag 1908)
vertreten, und auch Vestergren hat in seinem Exsiccatwerke
Micromycetes rariores selecti bei n:o 795 b eine dahingehende Bemerkung gemacht.
In meinem Material kamen einzelne zweizellige Sporen vor; jedoch
überschritt ihre Anzahl in keinem Präparat 1 %, und in vielen Präparaten

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