- Project Runeberg -  Samlade vitterhetsarbeten af svenska författare från Stjernhjelm till Dalin / 17. Samlade poetiska dikter af Sophia Elisabeth Brenner /
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(1856-1878) [MARC] With: Per Hanselli
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Der Spiegel böchster Zucht, in welchem recht zu’ schauen,
Was fromm, was unverzagt, was treu und redlich hiess,
Die Rieht8chnur ioblicher und kluggesinnter Frauen,

Die fast nichts Irdisches au ihr verspuren liess,

Die Grosse Furstinn, acb, verfållt i ns Todtennetze,

In dustrer Schattennacht, verdeck t mit Asch und Staub,
Erfullet der Natur ihr grim mi ges Gesetze,

Bezeucht die Trauerburg und wird des Grabes Raub.
Wie aber, Jåsst sichs dann aucb alles bie verschliessen?

Nimmt dieses scbwarze Haus ibr gauzes Wesen ein?
Gewisslich weit gefeblt; aus diesen Fiuslernissen

Entsteht der Tugend Licht, des Nacbrubms Sonnenschein.
Denn kann ibr Tugendlob wobl die Verwesung schauenr
Mag ibres Stammes Glanz verdunkelt konnen sein?
Nein ibrer Ahnen Preis wird ein Gedacbtriiss bauen.

So der Vergessenheit kein Stufen råumet ein.

Icb wagte micb auch hier der Länge nach zu melden,

Es wäre meine Hund aufs fieissigste bemnht,

Zu setzen an das Licht, mit was fur grossen Heldeo,

Mit wie viel Kooigen, ibr Furstenstamm geblubt,

Wann dieses nicht vorbin in tausend Schrifteu stunde,
Wie ganz Europa wenig hober Hauser zahlt,

Mit derer Wurzeln sich nicht dieser Stamm verbinde,

So dass es ihme gar an Kaisern nicht gefeblt.

Jedoph, mein Vaterland, du kaoost am besten zeugeo
Von Helden, derer Tbun man unvergleicblich scbatzt,
Nacbdem des Himmels Gunst mit dieses Stammes Zweigen
Dein Kouigreich begluckt, und deinen Tb ron besetzt.
Es rubme wer da will des Alexanders Siege,

Die ihn bei aller Welt so wundergross gemacht;

Der Scbweden Zehnter Carl erwiese schon zur Gnuge,

Er hått in kurzer Zeit es weit genug gebracbt,

Dafern der Himmel ihn nicht in ein Reich verscbicket,
Wo sein sieghaftes Haupt die Ewigkeit umkranzt,

Uns aber wiederum in Gnaden angeblicket,

Indem sein tapfrer Sohn uns den Veriust erganzt,

Den, nebst der holden Zabl der Königlichen Er ben,

Des milden Himmejs Gunst wir sammtlicb anvertraun,
Damit kein truber Fali, und kein zu fruhes Sterben

Uns und das Grosse Reicb verweiset möge scbaun!
Wie solit die Furstinn nun nicht unverwelklich bluhen
Durch dieses niemals gnug gepriesne Heldenpaar,

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