- Project Runeberg -  Samlade vitterhetsarbeten af svenska författare från Stjernhjelm till Dalin / 17. Samlade poetiska dikter af Sophia Elisabeth Brenner /
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(1856-1878) [MARC] With: Per Hanselli
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Der Tod ond sein Gefolg ist hie zu Gast geladen,

Gott Lob« ich bin der Gruft und auch dem Himmel nab.
Hierauf besann icb mich, ich zahlte meine Jahre,

Meio Alter riaf mir zu, das Ende se i nicbt weit,

Die abgeleble Zeit bereite schon die Bahre,

Es sei der A uf bo tb da zur langen Ewigkeit.

Dies hat mir vollends auch die Sinnen aufgewecket,

Daas icb der Eitelkeit bei Zeiten abgesagt,

Und. ob zwar Fleiscb und Blut im Busen nocb gestecket*
So hat denuoch der Geiat sich widér sie gewagt,

G e kamp ft und obgesiegt; mein Heiland se i geprieaea,

Der meine Schuld bezahlt, mein Heil zu Wege bracbt,
Ja der durch seinen Tod und theures Blutvergiessen
Der Hollenglut geloschl, den Himmel aofgemacht,

Dies ist mein ganzer Trost und hierauf will ich sterben,
Wozu nocb längre Frist? Ich achcide Lebens satt
Ich weiss der Hochste lasst im Tode nicht verderben,

Die er bei Lebens Zeit so wohl gefuhret hat,

Den von der Kindheit an, wie ich rnich wobl besinne,
Hat æine Vaterbold mich gnådig angeblickt;

Und dass ich ordentlich den Lebenslauf beginne,

Ich ward in erster Bluth von Hadse weg gescbickt,

Ich håbe nach und nach nnd rnehr als oft erfahren,

Wie mich des Hochsten Hånd so wunderlich gefuhrt,
Wer fremde örter schaut bei annoch jungen Jahren,

Trifft tausend Unge;’»ach, so niemals mich beruhrt.

Zwar bin ich allezeit in Rosen nicht gesessen,

Mir hat mancli rauher Witid die Åugen nass gemacht.
Gott aber, der mein in der Fremde nicht vergessen,

Hat zu gewunscbter Zeit mich wieder heim gebracht
Drauf fing in ir, wie es scliien. die Sonne an zu scheinen,
Mein Gluck und Woblstand wtichs. ich lebte wohl vergnugt,
Doch währt es nicht zu lang, da must ich wieder weinen,
Mein wehrter Ehmann starb den Gott mir zugefugt.
Nocb war es uicht genug, die Luft ward angesteckct,

Viel tausend hat die Pest der Gruft zu Pfande bracbt.
Doch hat des Hochsten Atm und Schattcn mich bedecket,
Mir that kein Finger weh bei aller Seuchen Macht
Nach die8era Ungestuni da ward es wieder helle,

Ich ward nach vieler Angst und langem Leid ergetzt,
In dem der licbe Gott des Abgelebten Stelle
Mit Eures Vater« Treu hinwiedcruui ersetzt.

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