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nalexemplar übereinstimmt. — Gesamtlänge 2,75—3,5 m. Steriler
Basalteil 2—2,5 m (wovon ca. I m mit ganz dürren Blättern beklei-
det ist). Blattrosette /ı m hoch. Infloreszenz "/a—”/ı m lang,
breit, dicht, nicht scharf von der Rosette abgesetzt. Blätter 18—
27 cm lang, 3,7—4 cm breit, ungestielt, papierartig, sehr schmal
lanzettlich, unterhalb der Mitte am breitesten, auf beiden Seiten
sowie am Rande kahl; Blattrand ganz, nur gegen die Spitze un-
deutlich gekerbt; der Mittelnerv ist grob, die Seitennerven gehen
von ihm in spitzen Winkeln ab, anastomosierend. Brakteen von
sehr verschiedener Länge, unten an der Infloreszenz ca. 10 cm lang
und ca. 3,7 cm breit, über der Mitte der Infloreszenz ca. 7,5 cm lang
und ca. 3 cm breit, lanzettlich, mit ausgezogener, nicht sehr scharf
abgesetzter Spitze; der Rand bei den unteren grossen Brakteen etwas
über der Basis nach oben zu sehr undeutlich gekerbt, bei den
höher oben sitzenden ganz glatt; Brakteen auf beiden Seiten und
an den Rändern völlig kahl. Blütenstiele ca. 1 cm lang, kahl,
unterhalb der Mitte mit zwei kleinen schuppenförmigen Hoch-
blättern versehen. Kelchröhre kreiselförmig glockenartig, kahl;
Kelchzipfel dreieckig, 1,2—1,4 cm lang, ca. 0,6 cm breit, auf beiden
Seiten kahl, unterhalb der Mitte dünn gewimpert. Krone ca. 4
(3,9—4,1) cm lang, “weiss mit wenigen blauen Längsadern‘, auf
der Aussenseite kahl. Staubfäden (3,5)—3,7—4,1 cm lang, an der
Basis frei; Staubbeutel 1,1—1,2 cm lang; Konnektiv und Basen
der Staubbeutel kahl. Griffel zuletzt hervorragend, unter den
Narben behaart. Früchte nicht gesehen. Samen (unreif) sichelför-
mig, auf der konvexen Seite stark einseitig geflügelt.
Vergleicht man diese Beschreibung mit der von BAKER aus dem
Jahre 1894 über L. Tayloriana, so findet man in allem Wesent-
lichen eine recht grosse Übereinstimmung. Die Ungleichheiten, die
man herausfinden kann, liegen aller Wahrscheinlichkeit nach
innerhalb der Variationslatitude der Art. Obgleich wir keine
Gelegenheit hatten, Bakers Originalexemplar zu sehen, halten wir
es der Beschreibung nach für wahrscheinlich, dass L. Deckenii und
Tayloriana identisch sind.
Dagegen tritt in den höheren Teilen der Regio alpina des Kili-
mandjaro eine habituell abweichende Riesen-Lobelie auf, welche
entweder eine abweichende Form der L. Deckenii oder auch eine
ihr nahestehende Art ist. Sie findet sich im Berliner Herbarium
nur durch VorkENS Nr. 1953 vertreten (“Seitenplateau an der
Nordwestecke des Kibo, 3 600 m, auf sumpfigem Boden; hochalpine,
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