- Project Runeberg -  Zoologiska Bidrag från Uppsala / Band VI. 1918 /
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(1911-1967)
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I). pulex mit dem Ephippium bei Scharfenbergs D. magna und nicht,
wie man erwarten sollte, mit dem seiner D. pulex übereinstimmt.

Zum Vergleich mit der Fortpflanzung der Daphnia pulex auf
Spitzbergen will ich kurz über die Verhältnisse in anderen Gegenden
berichten.

Wesenberg-Lunds (1894) Untersuchungen auf Grönland zeigen, dass
die Art monozyklisch ist mit Dauereibildung gegen Ende des Sommers.
Diese Dauereibildung kann schon Anfang August beginnen.
Eigentümlicherweise hat Wesenberg-Lund nie Weibchen mit mehr als 1—2
Su-bitaneiern oder Jungen im Brutraum beobachtet, was im Hinblick auf
die Verhältnisse auf Spitzbergen schwer zu verstehen ist. Detaillierte
Angaben fehlen. D. pulex lebt auf Grönland den Winter über unter
dem Eise (S. 140).

Brehms (1911) und Johansens (1911) spärliche Angaben bestätigen
diese Beobachtungen. Johansens Arbeit enthält hauptsächlich Angaben
betreffs der Gewohnheiten der Art, wie sie sich bei direkten
Beobachtungen in der Natur darstellen, und weicht hierin teilweise von dem ab,
was ich als Regel auf Spitzbergen gefunden habe.

Ganz neulich hat Haberbosch (1916) eine tabellarische Darstellung
der Fortpflanzung von D. pulex in einigen Gewässern in Westgrönland
gegeben. Diese zeigt Dauereibildung am 20/t, während am I2/s
ausgewachsene Tiere ganz fehlen und am 20/s wieder Dauereier auftreten. Da
ein Aussterben der 1. Generation zu Anfang August wohl kaum
wahrscheinlich ist, so ist vermutlich die am 12/s genommene Probe nicht
typisch für den ganzen Daphnienbestand bei dieser Gelegenheit (vgl.

S. 324). Auch hier dürfte daher Monozyklie herrschen.

Männchen werden in keinen Proben aus Grönland erwähnt.

An der Murmanküste habe ich (Olofsson 1917) Ende Juni die 1.
Generation mit 8—19 Subitaneiern oder Jungen in den Bruträumen
gefunden. Keine jungen Individuen der 2. Generation waren frei. Die
Eianzahl wie auf Spitzbergen ziemlich gross.

In den skandinavischen Hochgebirgen ist D. pulex nach Ekman
(1904) monozyklisch wenigstens in der Grauweidenregion und
Flechtenregion. In der Birkenregion dagegen ist sie polyzyklisch. Von der
Eierzahl usw. wird nichts erwähnt.

Keiner der Autoren, die D. pulex aus arktischen Gegenden
behandeln, berichten etwas von Männchen.

In Mitteleuropa scheint D. pulex in Übereinstimmung mit Weismanns
Angaben in der Regel dizyklisch zu sein. Hierin stimmen z. B.
Stinge-lin (1895, 1897), Scheffelt (1908) u. a. überein. Keilhack (1908) gibt
an, dass die Art polyzyklisch ist mit “Ephippiumweibchen und
-Männchen in fast allen Monaten“. List (1912) beschreibt eine monozyklische
Rasse von D. pulex mit Sexualperiode und Maximum
September—Dezember. Zschokke (1892) gibt an, dass die Art in Alpenseen poly-(di)-

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