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reichen als die aufgelösten, aber sie bleiben hierin gleichwohl
hinter diesen zurück. Dies ist wiederum ehe Bestätigung des oben
gefundenen, daß die Fruchtbarkeit in den hier behandelten
adligen Familien, die sich ihre soziale Stellung bewahrt
haben, in der letztverflossenen Zeit in Abnahme begriffen
war, und es sicher jetzt noch ist. Eine der Ursachen hierfür
haben wir eben besprochen. Ob außerdem noch andere,
physiologische Ursachen hierzu beitragen, läßt sich aus dem statistischen
.Material nicht ermitteln. Die in einigen vorhergehenden Kapiteln
behandelte statistische Geschichte der adligen Geschlechter macht
gleichwohl eine solche Annahme wahrscheinlich.
* *
Vergleiche. Im Vorhergehenden haben wir, atis oben
angeführten Gründen, kein besimmtes Urteil darüber ausgesprochen,
ob die Fruchtbarkeit im lebenden Adel als groß oder klein
betrachtet werden muß. Ein solches kann man auch nicht ohne
einen Vergleich mit anderen jetzt lebenden Volksgruppen und
d?r bei ihnen vorkommenden Fruchtbarkeit fällen. Ein absolutes
Maß oder Normalmaß gibt es hier ebensowenig wie bei anderen
statistischen Erscheinungen. Nur Vergleiche können in der
Statistik sagen, was groß und was klein ist. Leider ist in diesem
Fälle die Möglichkeit zu Vergleichen eine sehr geringe. Wir
haben den Adel in älterer und neuerer Zeit mit sich selbst
verglichen und dabei gefunden, daß die Fruchtbarkeit früher größer
war als jetzt, und daß sie noch immer im Rückgänge begriffen
zu sein scheint. Ferner hat das Material einen Vergleich zwischen
der Masse des Adels und den wenigen in die niederen Schichten
des Volkes zurückgekehrten Familien gestattet. Falls man die
letzteren in diesem Falle als einen Ausdruck der großen Masse
des schwedischen Volkes betrachtet, so ist die Fruchtbarkeit im
Adel nicht unbedeutend geringer als in jener. Aber über die
Fruchtbarkeit im Volke in dessen Gesamtheit wissen wir nur
wenig. Die groben Methoden, die die offizielle Statistik zur
Messung derselben anwendet, liefern nur unsichere, für Vergleiche
irgendwelcher Art unbrauchbare Resultate.
Dagegen habe ich eine Untersuchung über die
Fruchtbarkeit in einer kleineren Beamtengruppe, den Lehrern an den
beiden Staatsuniversitäten und den höheren Lehranstalten aus-
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