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die gefährliche vndt weith aussehende machinationes, wie
auch würkliche oppressiones der Teutschen Frey heit, dero
höchsten Kays. Ambt gemäss in viel weege (:obzwar
biss-hero nicht mit dem erwartteten effect:) remonstriren lassen,
auch zu Hintertreibung sothaner Französischen attentaten,
f zum öfteren sich würcklich opponiren, vndt grosse, auch
vnerzwingliche Spesen, vndt Vnkosten aufgewendet hetten,
so seyen Euer Mayt. auch noch gantz beständig gesonnen,
bey der gueten parthey zuhalten, wie dan Eur Kays. Mayt.
mich zu solchem ende anhero abgesandt hetten, vmb die
angetragene freundtschafft, welche deroselben eben aus
an-gefurten vrsachen vmb so viel lieber, vndt angenehmber sein
wirt, als selbige mit Euer Mayt. Ihrer freundtschaft
gleich-förmbiger befunden wirt, welche iederZeit dass priuatum
utile auf die seithen setzet, vnd dass publicum allein vor
Augen hatt; vndt gleichwie nun scheinen will, dassdieCron
Schweden Ihr auch das bonum commune ohne eintzig
ab-seithiges absehen zu beförderen Ihr zu hertzen gehen lasst,
seye alles guetes von solcher freundtschafft beeder seiths zu
hoffen. Worauf gedachter graff bey gebracht, wie dass sein
König woll gewiss nicht das geringste interesse vor äugen
habe, vnd alles was geschehen seye, nur aus an trieb des
gewissen*, vndt aus erkantniss der Frantzösischen
Falschheiten, mit welchen Sie die Grone Schweden in grosses
Unheil gefiihret in mehr andere verlaithen mögten, Sie dahin
gebracht habe, alle menschliche mittel anzuwenden, damit
die Fransösischen, als der gesambten Christenheit höchst
schädliche desseinen hintertrieben werden mögen; vnd
vermeldete weiter, wie dass die Fransösische Ministri seinem
König betrohet hetten, dass es Ihme nicht woll bekommen
würde; dess Königs in Franckreich seine potentz seye gross;
es seye Ihnen gefährlich eine so gähe Veränderung
vorzunehmen; sein König aber sich von allem diesem nicht
erschrecken, sondern zuverstehen geben lassen, dergleichen
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