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Weidend schweift sein weisses Bon am Saals
Wo sich wölbet der Säulengang.
Herrlich steht in schwarzer Pracht der Abend da.
Alles feyert, Träume lispeln fern und nah;
1 Schau! Da schreitet, die Well’ hindurch,
Der Wasserfürst aus seiner Muschelburg.
Zarte Blumen, weiss wie Schnee, bekränzen
Schilfumschlungen, sein lockicht Haar;
Bläulich grau, der Seide Falten glänzen
Um den Körper, durchsichtig klar.
ßrün, die Schärpe leicht den Leib umwinden thut;
In dem Blicke funkelt rückgedämmte Gluth;
Hoch im Zwielicht an seiner Hand
Die goldne Harfe schwebt zum Uferrand.
Ägirs Töchter, kleine Wellen kräuselnd,
Schaukeln linde den König fort;
Harfentöne, Lieb’ und Trauer säuselnd,
Gleiten sterbend von Ort zu Ort.
Ach! am dunkeln Himmel noch erscheint kein Stern,
Freya säumt, in ihren lichten Hallen fern,
Flicht sich Perlen in’s Goldgelock,
Und Neckens Thräne harrt vergebens noch.
Elfenkiuder, blass in Nebelröckchen,
Hüpfen dreist aus dem Tannenhain;
Meth von Than, gebraut in Blumenglöckohen,
Schenkt der Beigen dem Harfner ein.
In der Hütte, wo’i hinein in’* Schlummern weht,
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