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standen, z. B. säj (Inf.): schwedisch säga (sagen),
altschwedisch sæghia, räjn (Vb. u. Sub.): schwedisch regna, regn
(regnen, Begen), altschwedisch ræghna, ræghn.
Anm. 3. Der Diphthong ei nimmt in Närpes, wie auch
in anderen österbottnischen Kirchspielen einen bedeutenden
Raum in der Sprache ein. Derselbe ist mehr als irgend
einer der alterthümlichen Doppellaute in den
Volksmundarten verbreitet, obgleich mit sehr wechselnder
Aussprache. Wir finden ihn in Västerbotten nach Widmark
S. 12 und Unander S. III (altnorwegisch ei = ai, ei), in
Jämtland nach Rydqvist Sv. Spr. L. Bd. IV S. 141, in
Dalarne (im Kirchspiel Lima) nach Dal. Fmf. Arsskr. 1867,
S. 111 f. [ei — ei), in Västergötland nach Hof S. 26 und
Belfrage S. 5 (ei — ai, aj), in Värend nach
Hyltén-Cavallius S. 4 (ei = oj), in Finnveden (Småland) nach
demselben S. 4 (ei —aj), in S. Möre nach Linder § 58 (ei — äj),
in Skåne*) nach Rydqvist Sv. Spr. L. Bd. IV S. 141, in
Blekinge*) nach Cimmerdahl S. 1 (ei = öj, aj, aj), in
Halland*) nach Möller S. IX (ei — aj, aj oder äj) und nach
Colliander S. 9 — 11, auf Gottland nach Säve: Bern, over
Gotl. S. 248 (ei — ai), in Estland nach Russwurm II S. 311
und Fthl: Båg. § 14 (ei - ai, ei oder äi), in Nyland nach
Ftiil: Nyl. S. 38 ff. (ei = ei), im Kirchspiel Pargas des
Åboschen Gouvernements nach Elmgren S. 155. In
Norwegen entspricht ei dem altnorwegischen ei nach Aasen: N.
Gr. § 26, und auf den Färöinseln nach Hammershaimb S. 241
entsprechen aj und oj dem altnorwegischen ei.
*) Obgleich Skåne, Halland und Blekinge in ihren
Volksmundarten verschiedene Doppellaute neueren Ursprungs haben, so will ich
doch diejenigen, die einem altnordischen ei entsprechen, nicht mit
Stillschweigen übergehen, selbst wenn man nicht entscheiden kann, ob
sie uralt und acht sind. Vergl. Rydqvist Sv. Spr. L. Bd. IV S. 143.
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