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kommt, ist dessen Endung -as im Singular und Plural
sowohl der bestimmten als unbestimmten Form.
A n m. Der seltene Gebrauch des Genitivs wird in
Betreff der meisten nordischen Dialecte hervorgehoben. Was
nun die Endung -as betrifft, so habe ich dieselbe nur in der
Närpesmundart ini weiteren Sinne angetroffen d. h. im
Lapp-fjärdsdialect im Süden und in der Petalaksmundart im
Norden; in der letzteren ist jedoch -as in der unbestimmten
Form von -s verdrängt worden. Benennungen von Gehöften
haben auch in anderen österbottnischen Kirchspielen und in
Nvland die Endung -as, z. B. Oilas, Mattas, Petas, mit
darunter verstandenem Ilof oder Gehöft. Da in den
nordischen Altsprachen -a die Endung des Genit. Plur. aller
De-clinationen und des Genit. Sing, der schwachen Masculina
bildete und ferner die Endung -ar (die nach Aasen N. Gr.
S. 151 in den norwegischen Mundarten häufig in -a
übergeht) für den Genitiv Sing, aller starken Feminina und vieler
Masculina gebraucht wurde, so ist es natürlich, dass der
a-Laut in der Genitivendung vieler neueren nordischen Dialecte
sich wiederfinden muss. Ich halte dafür, dass daraus das
-as unter dem Einfluss des -s der neuschwedischen
Schriftsprache entstanden ist. Spuren derselben Erscheinung,
obgleich etwas anders gestaltet, finden sich in folgenden
Volksmundarten: im nördlichen Roslagen nach Wahlström S. 7,
in Östra härad (Gerichtsbezirk) der Statthalterschaft
Jönköping nach Gadd S. 11, in Värend nach
Hyltén-Cavallius S. 6, in Halland nach Colliander S. 22.
2. Was das Genus der Mundart betrifft, so stimmen
ihre Substantiva gewöhnlich mit den entsprechenden der
schwedischen Schriftsprache iiberein, und gleichwie die
Bewohner der meisten schwedischen Ortschaften unseres
Landes, besitzt auch die Bevölkerung von Närpes ein für den
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