- Project Runeberg -  Nordisk tidskrift för bok- och biblioteksväsen / Årg. XXIV. 1937 /
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(1914-1935)
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PAL’L LEHMANN

et Karoli filii eins.’ Am Schluss rot ’1500’. Fol. 165r—169r ’Hystoria de
s. Kunegunde’ inc. ’Laudabile nomen Domini qui Kunegundi virgilii’.
Fol. 174v ’Presentetur hec historia fratri Willibaldo Marstaller1 in
Monte Gracie professo. Scitote nie presentasse literas vestras in Ingelstat,
eciam unam prefecto in Sanser — — —.’

HILDESHEIM. Der Codex sacc. X ex. mit der 1. Liviusdekade
Uppsala C 908, 182 Bli. (23,5X31,5 cm), von denen einige saec. XV ergänzt
sind, mit je 35 Zeilen ist zwar aus der Erzbischöflichen Bibliothek Riga
1724 in den Besitz von A. A. v. Stiernman († 1765)2, 1766 an dessen
Schwiegersohn Olof Celsius d. j.8 lind nach dessen Tode (1794) an die
Univ.-Bibl. Uppsala gekommen4, wird aber im Mittelalter in Hildesheim oder im
Hildesheimischen gelegen haben. Denn fol. 70r steht bei den zum Kampf
ermunternden Worten des Vettius Messius ex Volscis (lib. 4 cap. 28) von
einer Hand sacc. XV ’Nota pulcram exhortacionem ad excitandum animos
ad pugnam, signatum per B. episcopum Hildensemensem’. Da es
einen spätmittelalterlichen B. von Hildesheim nicht gibt, muss die
Bemerkung die Erinnerung an einen früheren Bischof festhalten, was in Riga
kaum geschehen sein würde, für Hildesheim und Umgegend als dem
Herkunftsgebiet der Handschrift aber begreiflich ist. In Frage kommen
Bernward 993 — 1002, Bruning 1115—1119, Berthold 1119—1130, Bernhard 1130
—1153, Brun 1153—1161, Bern 1190—1194. Meiner Ansicht nach ist kein
anderer als der Kunst und Wissenschaft liebende Bernward gemeint, wird
doch gerade für ihn die Anwesenheit bei grossen Kämpfen, die Ermunterung
Kämpfender besonders erwähnt, so in Thangmars Vita Bernwardi cap. 7,
23, 24, zumal für das Ringen um Tivoli und Rom im Jahre 1001.
Entstanden ist der Liviuscodex übrigens wohl nicht in Hildesheim, sondern
— der Schrift nach — etwa in den Landen des Niederrheins und dürfte
iiin 1000 über Köln nach Hildesheim gekommen sein. In der Textformung
ist ihm nahe verwandt, ohne direkt aus ihm selbst abgeschrieben zu sein,
der jetzt in Wolfenbüttel liegende Helmstadiensis 43, der im späten 12.

1 1471—1503. Binder, S. 04 u. Ii8.

2 Vgl. Nordisk Familjebok, XVIII3, S. 473.

3 Vgl. Svenskt biografiskt lexikon, VIII (1929), S. 282 fE.

4 Vgl. P. F. Aurivillius, Notitia codicum mss. bibliothecae acad. Ups., S. 4; .1. II. Schröder,
Iii T. Lioium Patavinum specimina (Uppsala 1831); F. W. Häggström, Excerpta Liviana;
in: (Ups. universitets årsskrift, 1874); B. S. C. ox way et C. F. Walters, Titi IAvi ab urbe
condita, T. I (Oxford 1914), S. xix f.

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