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STUDIEN IN DER FAM I LIE OLACACEAE
209
(lazugehörigen Samenanlage ausgefüllt. Denn ihre Epidermis und
die-jenige der zentralen Säule und der »Tasche bzw. der »Schale» liegen
fast dauernd in enger Beriihrung miteinander. In Gynöceen, in denen
die ganze zentrale Säule eine Länge von ungefähr 525 u hat, weist der
»freie Plazentateil eine Länge von 120 ij. auf. Die »Taschen» haben
also in diesem Falle eine Tiefe von 405 i^. Sie bilden mit anderen
Worten den beherrschenden Teil des Fruchtraumsystems.
Bei Olax imbricata wird der basale Teil der zentralen Säule von
einem einzigen Leitbündel durchzogen, das ini Apikalteil der Plazenta
je einen Strang für jede Samenanlage ergibt (Abb. la—b, 2d—r).
Man känn den Zentralstrang bis an den Bliitenboden hinab verfolgen,
wo er in eine Anzahl radiär, schräg nach unten und aussen verlaufende
Zweige aufgelöst wird, die sich mit ähnlichen vereinigen, die von den
Staubgefässen und den Blumenblättern kommen (Abb 1 a. 2r—t). I)ie
vereinigten Stränge laufen dann nach aussen und unten und
wieder-holen darauf den erwähnten Verlauf, wobei sie jedoch mit Strängen
von mehr basal placierten Blättern zusammenlaufen.
Anacolosa frutescens stimmt in der Entwicklung des Gvnöceums
mit der studierten Ola.r-Art abgesehen davon überein, dass sie in der
Regel liur zwei »Taschen >, Radiärwände und Samenanlagen hat (Abb.
3 a—b). Der Lei I bündel verlauf konnte nicht studiert werden.
Bei Strombosia zeylanica beträgt die Zahl der »Taschen» usw.
meistens fünf. In zwei Fällen wurde eine »Tasche» mit zwei
Samenanlagen beobachtet. Gleichzeitig konnte man eine Tendenz zur Bildung
von sekundären »Taschen» (falschen Scheidewänden?) wahrnehmen
(Abb. 3 g). Das Leitbiindelgewebe in der zentralen Säule deutet eine
Aufspaltung in einen zentralen Strang und fünf ini Kreise um ihn
herum und mit ihm parallel verlaufende Nebenstränge an. Sie sind
allerdings mehr oder weniger miteinander verbunden (Abb. 3 g). Die
zentrale Säule ist nach oben über die Ansatzstelle der Samenanlage
hinaus verlängert. Diese Verlängerung ist meist kuppelförmig. Die
Ruppel weist bisweilen eine zapfenähnliche Verlängerung auf. In
Aus-nahmefällen kann diese wiederuni verlängert sein und in einen bis zu
120 ij. langen Fortsatz auslaufen, der in den Griffelkanal hineinragt
(Abb. 3 f).
Die von mir studierten Olacaceen haben also eine »freie, axiale»
Plazenta, die ein wenig über den Punkt hinausragt, wo ihr Podium
mil den vermeintlichen Fruchtblatträndern »verschmilzt». Sleumers
Zusammenfassung (vgl. Text und Abbildungen) zeigt, dass der freie
Teil der zentralen Säule bei den verschiedenen Olacaceen sehr ver-
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