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— 169 —
Von den übrigen Melodien ist es hauptsächlich nur
der Walzer, welcher ein grösseres musikalisches Interesse
bietet.
Die Melodie-Varianten, durch verschiedenartige äussere
Verhältnisse entstanden, sind sogar schon auf dem von mir
studierten verhältnismässig kleinen Gebiete recht
bemerkenswert. Einige Spielmänner z. B. spielen immer gebunden,
während andere mit Vorliebe das Staccato und eine lebhafte
Bogenführung verwenden. Man hat beobachten können, wie
die letztgenannte Spielart in Küstengegenden vorherrscht, wo
die kärgere Natur und der damit verbundene derbere
Charakter überwiegt. Fern im Innern dagegen ist das gebundene
Spiel als Ausdruck der von der Natur verliehenen weicheren
Gemütsart zu betrachten. Interessante Eigenarten im Spiel
kann man übrigens sehr oft beobachten. Es gibt Leute, die
beim Spielen einen der Finger unbeschäftigt lassen, bald den
ersten, bald den zweiten oder dritten. Es liegt auf der Hand,
dass die Melodie dabei oft verumstaltet oder dadurch stark
beeinflusst wird. Abgesehen von solchen Willkürlichkeiten
sind die Tonalitätsverhältnisse unserer Volksmelodien von
grossem Interesse. Ebenso wie die ältere nordische Volks-
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