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Nr. 14. 1610. 1. Juni og 4. Juli.
zu Schleswig, Holstein etc, thun kundt und bekennen hiermit
fur uns, unsere erben, nachkommen und jedermenniglich: Ob
wir woll mit dem hochwurdigen hochgebornen fursten, unserm
freundtlichen lieben brudern und gevattern herrn Ulrichen, er
ben zu Norwegen, administratorn des stifts Schwerin, herzogen
zu Schleswig, Holstein etc, durch einen bestendigen erbvortrag
gantz und gahr dermassen voreiniget und vorglichen, dass von
uns S. L. ein mehrers zu begehren oder zu fordern nicht be
fuget, dass wir dannoch aus bruderlicher affection und freundt
lichem gutten willen versprochen und zugesagt, S. L. annoch
und uber vorigen erbvortrag mit ein mahl hundert und zwant
zig tausent thalern an bahrem gelde zu hulfe und statten zu
kommen.
Vorsprechen, zusagen und verpflichten uns derowegen hier
mit in macht und craft dieses fur uns, unsere erben und nach
kommen bey unsern koniglichen wiirden und wahren worten,
dass wir sollen und wollen hochgedachtem unserm freundt
lichen lieben brudern uf solche summam in bevorstehendem
umbschlage zum Kyel des herannahenden tausent sechs hun
dert und eilften jahrs sechzig tausent thalere durch die unsere
bahr uber bezahlen und erlegen, worbey wir aber per expres
sam protestationem bedingen und vorbehalten, woferne in der
selbigen summa etliche tausent thaler in munze gezehlet wer
den, dass dieselbigen jedoch so hoch und in dem werth, wie
sie jetzunder oder kunftig im heyligen Romischen reich geiten
odei geiten konnen, angenommen, ingleichen da uf solchem
umbschlage uber jetztbesagte summa der sechzig tausent thalere
ein mehrers gezehlet und abgetragen werden kunte, es ebener
gestaldt acceptiret und empfangen werden solle.
Was dann also an der gantzen obgesetzten summa iibrig
und nachstendig sein und bleiben wirdt, das soll in den nechst
folgenden umbschlågen des ein tausent sechs hundert und
zwelften, dan tausent sechs hundert dreizehenden und letzlich
ein tausent sechs hundert und vierzehenden jahrs in under
schiedtlichen dreyen gleichen quoten und terminen jegen ge
buhrliche quittungen unfeilbar daselbst auch erlegt, abbezahlet,
und diese unsere konigliche obligation also hinwieder an uns
geloset und gefreyet werden, allerdings jedoch mit der austruck
lichen condition, dass all dasjenige, was entweder bey der er
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