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176 1667. 5. Marts. Nr. 10.
sen, furstinnen zu Hersfeld, gråffinnen zu Catzenelnbogen, Dietz,
Ziegenhaimb, Nidda und Schawenburg, am andern theil, aus
rechtem wissen, reiffer und guter vorbetrachtung, auch ihrer
beyder guten freyen willen beliebet, vereinbahret, abgeredet und
beschlossen haben auf maass und weisse, wie folget:
1. Dass wir kbnig Friderich der dritte unsers freundlichen
vielgelibten sohns, herrn Christians, erbprintzens zu Denne
marck, Norwegen, der Wenden und Gothen, Ld. an obgedach
ter unser freundlichen geliebten muhmen, der frau landgråffin
Ld. freundlichen vielgelibten tocbter, princessen Charlotten Arne
lien Ld. zu Dero hertzliebsten eheherrn und gemahln, wie sichs
christublichen gebrauch und gewohnheit nach aignet und ge
biihret, geben undt versprechen, unsers freundlich geliebten sohns
Ld. princessen Charlotten Amelien Ld. auch vor ihre christliche
ebegemahlin und Dieselbe hinwiederumb Seiner Ld. vor Dero
hertzliebsten herrn und gemahln haben und halten, und mit
einander uf gewisse zeit und orte, wie wir beiderseits uns des
sen hiernechst weiter vergleichen werden, das christeheliches
beylager vornehmen, dieselbe auch in lieb und leyd sich deroge
stalt gegen einander friedfertig und einig bezeugen sollen, wie
es christlichen, gottesfiirchtigen und loblichen ehegatten ruhm
lich und wohl anståndig, auch zuvorderst Gott und beyderseits
hochst- und hochgeehrten eltern und anverwanden zu ehren,
freud und wohlgefallen gereichen mag.
2. Solche friedfertige eheliche einigkeit bey vorkommendem
unterschied in der religion unverånderlich zu befestigen, und
von der also genanten Augspurgischen Lutherschen in unsern
konigreichen allein hergebrachten confession so wenig immer
mtiglich abzuweichen, haben wir konig Friderich princessen
Charlotten Amelien Ld., wo Dieselbe in unsern erbkonigreichen,
furstenthiimben und landen sich befinden wird, das exercitium
der Reformirten religion ex plenitudine potestatis regiæ und un
ser souverainen macht und gewalt in so weit concediret und
verstattet, dass Dieselbe durch einen friedliebenden hoffprediger
— 1 welchen so wohl jetzo als inskunfftig, so offt sich der ab
gangsfail zutrågt, der princessen Ld., jedoch mit vorbewust des
koniglichen erbprintzens Ld., zu bestellen haben soll 1 —in
1-1 Tilføjet 15/e i A.
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