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Nr. 4. 1683. 20./30. April.
dessen stande und glieder, wofern sie nicht von denenselben in
ihren jetzo einhabenden landen feindlich angegriffen wiirden,
vornehmen wolten, so haben Ihre Kon. Mat. in Franckreich
versprochen, dass, wofern bemeltes fiirstliches haus sich erklåh
ren und verbinden wiirde, den frieden im reich auf den fues
der gethanen propositionen gleich Ihre Kon. Mat. in Denne
marck, Norwegen und Ihre Churfurstl. Durchl. zu Brandenburg
zu beforderen und gegen Schweden in action mit zu treten, Sie
alsdan wegen der angezogenen ferneren reunionen oder thåtlig
keiten wieder das reich dergestalt und anders nicht verfahren
wollen, als wie es zwischen denen gesarnbten hohen alliirten
zu beforderung des fiirgesetzten zwecks communi consensu con
certiret und guetgefunden werden mogte.
6. Solte aber das furstliche haus so weit nicht gehen, son
dern die herzoge entweder insgesambt, oder Zelle und Wolffen
buttel alleine, sich zwar zur action gegen Schweden mit einlas
sen, 1 die acceptation der Franzosischen friedens-propositionen
aber zu beforderen 1 sich nicht engagiren, jedoch dabey såmbt
lich angeloben und versprechen wolten, dass sie den frieden auf
sothane propositiones im reich nicht verhindern und der gegen
partey, welche dieselbe verwerfen, sich weder mit ihren sutfra
giis auf dem reichstage noch sonsten mit rhat oder that einiger
massen annehmen und Hannover die neutralitåt halten wolle,
solchen fals wollen zwar Ihre Kon. Mat. in Franckreich die
Ireye hand wegen dessen, was Sie ferner im reich zu behaubtung
ihrer jetzo innehabenden plåtze und abwendung aller ihnen
etwa androhenden gefahr diensam sein mogte, behalten, dabey
aber versprechen Dieselbe hiemit, dass Sie solchen fals allein
diejenige, so sich denen offerirten conditionibus opponiren, 2 mit
nichten aber" diejenige, welche die conditiones annehmen mog
ten, angieitfen, wie auch dasjenige, was Sie elwan von ihren
opponenten erobern mogten, keines weges vom reich separiren,
sondern solches alles bey erfolgendem frieden ans reich resti
tuiren wollen.
7. Ferner ist beliebet und verabredet worden, dass Ihre
Kon. Mat. zu Dennemarck, Norwegen und Ihre Churfurstl.
Durchl. zu Brandenburg nebst Ihrer Kon. Mat. in Franckreich
allen mogligsten fleis anwenden wollen, damit der bischof von
Miinster gleichfals zur action gegen Schweden disponiret werden
moge, zu welchem ende Ihre Kon. Mat. in Franckreich dem
selben wie auch dem fiirstlichem hause Braunschweig Luneburg,
U har. zu acceptation aber der Franzosischen friedenspropositionen
U 1 har; keines weges aber ihre freunde und alliirte, noch.
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