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ningen ill Beziehung zu den allgemeinen
Vegelations-verhält-nissen zu bringen, wovon ich manches verspreche. Die
hiesige Luft und der feldspathreiche Boden erklären gewiss die
meisten abnormen Erscheinungen im Pflanzenreiche.
Ich werde, eingedenk des unglücklichen Messerschmidt,
meines Landsmannes (aus Danzig sind wir beide) und wegen
Mus Citràcu, eine gefährliche Excursion 30 Werst in die
Mongolei zum Dulai-nuur machen; ich glaube Pallas erwähnt der
Caräco-Ralze als auch im Hochnorden heimisch.
Da ich seit einigen Monaten mein schönes Schieksches
Mikroskop (die mittlere Nummer) habe, und es mir möglich war
das Instrument an den Tareisee mitzunehmen, so habe ich
Ende Mai die Süsswasserpfützen welche sich bei Kalussatajewsk
befinden auf Grustaceen flüchtig untersucht. .Zwei
Daphnien-Ar-ten oder wohl nur eine Art in männlichen und weiblichen
Exemplaren sind gezeichnet worden. D:r Lievin in Danzig,
dessen Arbeit über die Branchiopoden der Danziger-Uingegend
Ihnen wohl bekannt ist, hatte die Güte mich mit einigen dieser
winzigen, reizenden Thierchen bekannt zu machen. In der
Angara glaube ich Cyclops gefunden zu haben. Einige Entozoeu
sind iu Spiritus gesammelt worden, besonders fielen mir auf der
äusseren Bauchhaut an einem Männchen von Emberiza ruti/a
Drusen erbseugrosser Geschwülste auf, iu deren schwärzlicher
Flüssigkeit vielfach gewundene Gebilde lagen.
Am Urion hölle ich noch gewiss Emberiza j’ucaia 2u
sammeln, aili Argun soweit ich ihn bereist, ist diese seltene
Am-merart mir nirgend zu Gesicht gekommen. Hier ist die allein
vorhersehende, gemeine Art Emberiza aureola, wie aili Amur
*) Bei Pallas, Zongraphie p, 172, lieissl es: "Mus Caràco Mongolis:
Kira-chov, Sainojedis monlicolis: Chudo, in ulterioris Sibiria? magnis
lacu-bus habila!, noll lamell in maxime boreali climate". A, v. M—nn-
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