Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - I. Das Recht des Kindes, seine Eltern zu wählen
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Mutterschaft oft verhängnisvoll gezeigt haben —
wird Sport und Spiel, Gymnastik und Fusswande-
rung, Natur- und Freiluftsieben und eine nach dem
Muster der schwedischen Volkstänze regenerierte
Tanzkunst eine der herrlichsten Quellen der psy-
chischen und physischen Erneuerung der Genera-
tion werden.
In dem Gedanken an diese Erneuerung hat man
auch auf den Einfluss der Kunst hingewiesen. So
hat man z. B. gezeigt, wie ein Burne-Jones den
neuen englischen Frauentypus geschaffen hat, der
sich unter einer allmählich sich vollziehenden An-
passung an den vornehmen und stillen Stil bildete,
der durch ihn als der mustergiltige angesehen
wurde ! Es wird behauptet, dass man nur eine
Schar junger Engländerinnen vor seinen Bildern
zu sehen brauche, um zu merken, wie nicht nur der
Ausdruck, sondern auch die Gesichter eine auffal-
lende Uebereinstimmung zeigen! Der Künstler
hat der Jugend dieses Gepräge aufgedrückt, bevor
sie noch bewusst war; sie sind vor diesen Formen
aufgewachsen, haben sie in ihren Bilderbüchern ge-
sehen, sie wurden in Kleider von einem Schnitte
gekleidet, der auf die Bilder des Meisters zurück-
zuführen ist. Ja, noch mehr : aus denselben Grün-
den, aus denen der griechische Reiz von der sta-
tuesken Schönheit beeinflusst wurde, mit der sich
die Mütter umgaben, sollen die jetzigen Mütter
ihren Kindern den Burne-Jonestypus vererbt
haben! In der Antike glaubte man ja auch in
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