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Sachen zerbrächen, die ihnen keine Gelegen-
heit zum Schaffen geben, um sich selbst neue
Spielsachen aus Tannenzapfen und Eicheln, Nadeln
und Porzellanscherben und all dem anderen Plun-
der zu machen, der von der Einbildung zu grossen
Werten umgedichtet wird!
Mit Kindern in der richtigen Weise zu spielen,
ist auch eine grosse Kunst. Dies soll nie geschehep,
wenn die Kinder nicht wissen, was sie mit sich
anfangen sollen, sondern immer eine besondere
Festfreude für sie sowohl wie für die Eltern sein.
Aber diese letzteren müssen in diesem Fall alle
Art von Erziehung beiseite lassen, vollkommen in
der Gedanken- und Phantasicwelt der Kinder auf-
gehen, nicht versuchen, sie dabei etwas anderes zu
lehren, als die alten, inhaltsreichen Spiele, und die
Erfahrungen von der Natur der Kinder, zu denen
das Spiel den Anlass giebt, für späteren Gebrauch
aufbewahren.
So kann das Spiel die Vertraulichkeit zwischen
Eltern und Kindern fordern und die ersteren die
letzteren besser kennen lehren. Aber den Kindern
zu gestatten, alle Räume in ihren Spielplatz zu
verwandeln, und beständig von den Erwachsenen
zu verlangen, dass sie sie beschäftigen, das ist eine
der allergcfährlichsten Verzärtelungen der Gegen-
wart. Denn sie gewöhnt fürs erste an Selbstsucht
und geistige Abhängigkeit und bringt ausserdem
das ewige Erziehen mit sich, das die Persönlichkeit
des Kindes abstumpft. Dadurch, dass die Kinder
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