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— 217 —
Häusern von heutzutage, und Mangel an Mut hat
Mangel an Freude im Gefolge.
Die einfache, gastfreundliche häusliche Freude,
die jetzt den Kinderbällen, dem Lektionenbüffeln
und dem Aussenleben der Eltern Platz gemacht hat
— die muss wiederkommen, wenn das Uebel sich
nicht verschlimmern soll. Denn Böses treibt man
nicht mit Bösem aus : man überwindet das Böse
nur durch das Gute. Wird das Heim nicht wieder
sonnig, ruhig, einfach und frisch, dann können die
Mütter soviel sie wollen zu Diskussionsabenden
über Erziehung und Sittlichkeit gehen — nichts
wird wesentlich anders werden ! Die Mütter müs-
sen ernstlich einsehen, dass keine soziale Thätigkeit
grössere Bedeutung hat als die Erziehung, und
dass bei dieser nichts ihren eigenen, gleichmässigen
Einfluss in einem Heim ersetzen kann. Und sie
müssen sich zu Reformen entschliessen, wie die,
zu der eine mit öffentlichen Angelegenheiten und
gesellschaftlichen Verpflichtungen überhäufte Mut-
ter in Stockholm griff, sich nämlich, ausser einmal
die Woche, von allen Einladungen fern zu halten,
um ihre Abende in Ruhe mit den Kindern zu haben.
Wie lange wird die Mehrzahl der Mütter die Kin-
der dem ewigen nichtigen Einerlei des jetzigen Ge-
sellschaftslebens und Vereinslebens opfern?
Es ist durchaus nicht beabsichtigt, dem Ge-
sellschaftsleben oder der öffentlichen Arbeit allen
Einfluss erfahrener und denkender Mütter ent-
ziehen zu wollen, sondern nur auf die Ueberan-
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