Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - V. Die Seelenmorde in den Schulen
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— 232 —
Woche gäbe, könnte das häusliche Studium —
die Lektüre belletristischer Arbeiten, von Reisebe-
schreibungen und dergleichen, die die Lehrer im
Zusammenhang mit den in der Schule betriebenen
Studien empfehlen würden — schon jetzt in Kraft
treten.
Die Hausaufgaben zerstören das Behagen,
ohne die Selbstthätigkeit zu fördern, denn sie wer-
den in der Regel unter allzu freigebiger — und oft
unkluger — Hilfe seitens der Eltern angefertigt.
In der Schule würden die Aufgaben in der Regel
ohne Hilfe gemacht werden, eine selbstthätige und
rasch erledigte Arbeit sein.
In der Schule könnte Zeit für wahlfreies Selbst-
studium z. B. in folgender Weise festgesetzt wer-
den: in einer Klasse von ungefähr zwölf Schülern
— bei grösseren Klassen ist keine vernünftige
oder persönliche Unterrichtsmethode möglich —
finden sich z. B. drei Schüler mit ausgeprägten
Neigungen, der eine für Geschichte, der andere für
Mathematik, der dritte für Sprachen; zwei mit
ausgesprochener Unbegabung, der eine für Mathe-
matik, der zweite für Sprachen ; die anderen sieben
hingegen gleichmässig begabt. Die drei ersten
müssten dann während des ganzen Semesters zu
gewissen, für selbständige Studien bestimmten
Stunden jeder in seinen gewählten Gegenstand
tiefer eindringen ; der erste einige historische
Werke über die Epoche lesen, die die Geschichts-
stunden behandelt haben ; der zweite die Zeit seiner
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