Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - VI. Die Schule der Zukunft
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stonecrafts vor hundert Jahren gethanem Aus-
spruch beipfUchten: „dass, wenn die Kinder nicht
schon physisch von ihren unwissenden Müttern ge-
mordet worden sind, sie psychisch durch die Un-
fähigkeit der Mütter, zu erziehen, zu Grunde ge-
richtet werden; dass, nachdem die Mütter in den
sechs ersten Jahren, in denen die ganze Charakter-
entwicklung der Kinder bestimmt wird, dieselben
den Händen der Dienstboten überlassen haben —
Dienstboten, deren Autorität überdies oft durch
die Art, wie man sie bebandelt, untergraben wird
— man die Kinder der Schule übergiebt, die die
Unarten zähmen soll, die die Wachsamkeit der
Mutter hätte verhüten können, und die sie mit Mit-
teln zähmt, die ihrerseits den Grund zu aller Art
von Lastern legen!" Aber weil solche Fälle noch
häufig sind, weil es immer IMütter ohne erziehe-
rische Fähigkeiten geben wird, dass nicht die Mehr-
zahl der Frauen zu Erzieherinnen herangebildet
werden könnten, wenn der Entwickelung der Frau
einmal dieses Ziel gesetzt würde, das wäre doch
eine übereilte Annahme, zu glauben! Eine neue
Generation erzogener Mütter zu bilden, die unter
anderem die Kinder vom Kindergartensystem be-
freien sollen, das ist eine der Aufgaben der Zukunft.
Dadurch, dass man die Kinder schon im Alter von
zwei und drei Jahren in Herden behandelt, sie in
Herden auftreten, nach einem Plan arbeiten, dieselben
kleinen, dummen und unnützen Arbeiten machen
lässt — dadurch glaubt man jetzt Menschen zu bil-
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