Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - VI. Die Schule der Zukunft
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— 3o8 —
Wonnen haben. Aber Mr. Lowerison ist nicht
„Ruskinianer", er hat alle Kennzeichen des neuen
Menschen, d. h. er ist ein religiöser Freidenker,
ein sozialistischer Idealist, ein naturkundiger
Schönheitsanbeter und freisinniger Enthusiast für
die Erziehung durch Menschlichkeit zur Mensch-
lichkeit. Mr. Lowerison war früher Lehrer an
einer board - school und lernte dieses verab-
scheuenswerte System hassen, bei dem schon
Dreijährige viele Stunden des Tages auf schlechten
Bänken sitzen, um lesen zu lernen ; wo die Klassen
aus hundertundfünfzig Kindern bestehen können,
und wo Büffeln, mechanisches Plappern, Exerzitien
und Schläge die Mittel sind, die angewendet wer-
den, um diesen oft schlecht genährten, nicht ausge-
schlafenen Kindern ein gewisses Pensum und eine
gewisse Disziplin einzudrillen, und wo man über-
dies die Kinder prügelt, die — aus Selbsterhaltungs-
instinkt — die Schule schwänzen.
Mr. Lowerison konnte es schliesslich unter
diesem System nicht aushalten, das der Gegensatz
von allem ist, was eine Schule sein sollte. Er ver-
öffentlichte einen Artikel über sein Erziehungs-
ideal in dem von R. Blatchford herausgegebenen
sozialistischen Blatte „Clarion" und fragte, ob es
Eltern gäbe, die ihm ihre Kinder anvertrauen woll-
ten. Ungefähr fünfundzwanzig Kinder wurden an-
gemeldet, darunter einige Mädchen, und Mr. Lo-
werison beabsichtigt, immer bei einer kleinen An-
zahl zu bleiben, weil nur so das familienartige
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