- Project Runeberg -  Die Kultur Schwedens in vorchristlicher Zeit /
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(1885) [MARC] Author: Oscar Montelius Translator: Carl Appel
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Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - 1. Das Steinzeitalter. (Bis zur Mitte des zweiten Jahrtausends vor Christi Geburt.) - Ausbreitung der Bevölkerung

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gefunden wurde. — Dafür, dass diese napfartigen Vertiefungen,
die das Volk nun gewöhnlich „Elfenmühlen“ nennt, wirklich
für die Opfer eingerichtet waren, dafür spricht, dass man
dieselben sogar auch heut an vielen Stellen für heilig hält und
heimlich in ihnen opfert.

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37. Opferstein. V.-Götl. 1/8


Die Gräber beweisen, dass der grösste Teil des jetzigen
Götalandes, das südliche Vermland, sowie Nerike und das
westliche Södermanland schon vor dem Schluss des Steinzeitalters
mehr oder minder dicht
bevölkert waren. Auch in anderen
Teilen des Landes — besonders
im westlichen Södermanland, in
Uppland und Vestmanland — hat
man hier und da Steinsachen
gefunden; es dürfte aber schwer
zu bestimmen sein. welche von
ihnen als Denkmäler der
Steinzeit zu gelten haben, und welche von ihnen einer etwas späteren
Zeit zuzusprechen sind. Wie nämlich viele Funde beweisen,
wurden auch während des Bronzezeitalters Steinsachen gebraucht.
Von allen Teilen Schwedens war ohne Zweifel Schonen,
und besonders dessen Ebene an der Küste, während der
Steinzeit am dichtesten bebaut. Von ungefähr 64000 Steinsachen,
die man aus Schweden kennt, sind mehr als 45000 aus Schonen;
nur ungefähr 4000 sind aus dem ganzen Svealand und Norrland
bekannt. In Schonen ist die allergrösste Zahl dieser Fundstücke
aus Feuerstein (nahezu 40000); im Thal des Mälar sind dagegen
Feuersteinsachen so selten, dass unter den 1500 jetzt bekannten
Fundstücken aus Södermanland wenig mehr als 100 von
Feuerstein sind.

Noch am Schluss der Steinzeit waren die Bewohner des
Nordens nicht nur noch ganz unbekannt mit Metallen —

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