Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Meddelanden och aktstycken - N. Jacobsson. Några aktstycken från arkivet i Herrnhut till belysande af grefve Zinzendorfs första förbindelser med Sverige och den svenska herrnhutismens uppkomst (forts. och slut från föreg. årg.)
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13 meddelanden of’II aktstycken
ein paarmal nicht wöhl, aber ich bin von meiner Krankheit noch
nicht wieder völlig hergestellt. Das ist auch merkwürdig, dass
gerade, als wir unterwegs waren, Gewissens Freiheit hier im Lande
gegeben worden, was vor diesem unmöglich zu erhalten war, dahero
auch die Bischöfe und Professore meinten, das hätte uns bewogen,
doch sahen sie, nach unsern Briefen war es nicht möglich. Wir
sind hier den 15 Oktober angekommen, den 17 Oktober nach
Upsala gekommen. Erstlich wollte uns der Erzbischof nicht annehmen,
sonderlich um Gradins willen. Der Erzbischof Hess auch Gradin
den ersten Morgen sagen: es wundre ihn, dass er her käme, vor
ihm sich sehen zu lassen; zu Gradin sagten auch seine Bekannten,
wenn nur er nicht dabei wäre. Ueberhaupt sagte auch der
Erzbischof, er wäre zu schwach zum reden. Es wurde uns wohl
geraten, dass wir da und dort hin, ins besondere zu einem Professore
gehen [sollten], wir prüftens \ es hiess aber nein. Wir sahen also keinen
Rath vor uns, als unverrichter Sache fort zu gehen wieder, es aber
doch auszubreiten, was wir gewollt, bei einigen der Vornehmen.
Ehe wir reisten, prüften wirs, ob wir nichts mehr zu tun hätten, es
hiess Ia, wir warteten den Mittag ab, da wurden wir zum Erzbischof
gerufen; er lag im Bett, er ist noch sehr schwächlich nach seiner
vorhergegangenen grossen Krankheit. Gradin musste ihm den Brief
vorlesen; den lobte er sehr, bat uns den andern Tag zu Tische,
bedankte sich vor die Liebe, dass wir so weit zu ihm kämen; wir
überreichten ihm unsre Historie, von der sagte er bei Tische, als
wir kamen, sie wäre wert, gedruckt zu werden. Sie ist von Anfang
der Brüder bis auf die heutigen Tage mit allen unsern Einrichtungen.
Nachdem haben wir auch Professores besucht und gesprochen, auch
unsers Hierseins Ursach gesagt, ihnen unsern Grund bekannt und
unsre Führung erzählet. Sie waren vergnügt, besonders war es einem
sehr wichtig, der in dem ganzen Schwedischen Reich viel gilt, der
mit Gradin eine Correspondenz anfangen und alle unsre Schriften
haben will. Der Erzbischof war am meisten eingenommen durch
die unschuldigen Nachrichten und dergleichen Schriften. Er glaubte
alles fest, und von unsern Schriften hatte er und keiner nichts
gelesen, als der hübsche2, aber nur den Brief an den König von
Schweden. Uns tat das sehr wohl, dass der Herr Rentmeister von
der Akademie, der des Erzbischofs sein Herz ist, auch beständig bei
ihm speiset, weil er des Erzbischofs einzigen Sohn informieret hatte
etliche Iahre, der war ehemals auch ein Herz mit Gradin; der nahm
sich aus alter Bekanntschaft unser an, durch den redeten wir auch
alles, was wir wollten, mit dem Erzbischof. Der Erzbischof
über-legts auch mit den andern, dass also unsre Sache sehr bekannt wird.
Nachdem wir vom Erzbischof Abschied genommen, sind wir wieder
hieher gekommen, und fahren noch hier in der Sache fort. Der
Bruder Gradin ist mit allen Bischöfen bekannt, er hat mit denen
1 Tydligen genom lottkastning.
J Därmed syftas tydligen på Andr. Winbom.
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